Die Relegation ist Highlight im Kreis

Hagen/Ennepe-Ruhr..  Die Kulisse bei den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga war größer als bei allen anderen Pflichtspielen. Mehr als 2 000 Besucher waren es in der vergangenen Saison, 1 000 am Samstag in Silschede. Wir sprachen mit dem Kreisvorsitzenden Peter Alexander.

Was erwarten Sie noch in einer Woche in Hohenlimburg?

Schon beim Entscheidungsspiel in Wetter um den Titel in der Kreisliga A2 waren 900 Zuschauer. Der SSV ist immer zuschauerstark, und Voerde ist auch nicht ohne, für das Spiel in Hohenlimburg haben die schon Fan-Busse geordert. Für den Kreis ist das auf jeden Fall ein Highlight.

Silschede war bereits zum zweiten Mal Gastgeber beim Relegationsspiel. Warum?

Silschede war aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis der einzige Interessent. Ennepetal und Gevelsberg haben wegen mangelnder Parkmöglichkeiten abgesagt. Gern hätten wir ein Stadion mit Tribüne, das ist im EN-Kreis schwierig.

Warum wird nicht mit Hin- und Rückspiel bei den Klubs gespielt?

Zum einen müssen Entscheidungsspiele auf neutralem Platz stattfinden. Außerdem müssten wir sonst auch Klubs mit kleinen Aschenplätzen, kaum Parkraum und nicht durchführbaren Sicherheitsvorkehrungen berücksichtigen, wenn sie Meister werden.

Häufig wird kritisiert, der Meister müsse nach einer langen Saison auch direkt aufsteigen und der Aufstieg nicht durch zwei Entscheidungsspiele entschieden werden. Können Sie das nachvollziehen?

Ich persönlich hätte auch gerne nur eine A-Kreisliga, dann ginge das. Aber die Vereine haben anders entschieden. Man muss die kleineren Klubs verstehen. Wenn bei einer Zusammenlegung in jeder Staffel acht absteigen müssten, wäre das auch nicht so schön. Aber jeder Verein kann auf dem nächsten Staffeltag einen Antrag auf eine eingleisige Kreisliga A stellen, dann kann für die übernächste Saison darüber abgestimmt werden.