Dezimiert gegen „blindes Verständnis“

Wieder dabei: Nils Holzbrink (l.; hier mit Christian Hembeck).
Wieder dabei: Nils Holzbrink (l.; hier mit Christian Hembeck).
Foto: Michael Scheuermann

Schwelm/Essen..  „Wenn ich die Trainingsbeteiligung der letzten beiden Wochen zugrunde lege, dann verlieren wir deutlich“, stellt Norbert Krause fest. Optimismus klingt anders. Doch der Trainer des Volleyball-Verbandsligisten RE Schwelm ist auch Kämpfer. Und als solcher sagt er vor dem Auswärtsspiel bei MTG Horst: „Ich hoffe trotzdem, das wir den Schub aus den letzten beiden gewonnenen Spiele mitnehmen und wenigstens zwei Punkte mitbringen werden.“

Ein grippaler Infekt unter anderem bei HaPe Ludwig, Julian Gerlach, Frederick Woidneck und Christian Hembeck sowie einige Verletzungen hatten die Zahl der Trainingsteilnehmer auf ein überschaubares Maß schrumpfen lassen. Immerhin werden Gerlach, Woidneck und Hembeck aber in der Essener Sporthalle Hubertusburg (Dinnendahlstraße 25 b, 45136 Essen) dabei sein können. Ludwig fällt aus beruflichen Gründen aus, denn auch der auf 19 Uhr nach hinten verlegte Spielbeginn kommt für den Einzelhandelskaufmann zu früh. So wird der zuletzt starke Jan Sendig im Diagonalangriff ohne Alternative sein. „Wenn er ausfallen sollte, müssen wir improvisieren“, sagt Krause.

Dafür stehen dem RE-Trainer aber mit Florian Deitermann und Nils Holzbrink wieder zwei Zuspieler zur Verfügung. Im Hinspiel gab es für die Schwelmer einen klaren 3:0-Erfolg. Das werden die Gastgeber noch im Hinterkopf haben und auf Revanche aus sein. Die Essener stellen ein eingespieltes Team, das seit fünf und mehr Jahren zusammenspielt und sich laut eigener Internetseite ein „blindes Verständnis, welches wir uns auf unzähligen Trainingseinheiten antrainiert haben“. Zuspieler Martin „Kinski“ Schmitz spielt als „Ur-Horster“ bereits seit 1992 für die MTG, seit 1996 ist Mittelblocker Axel Ebbert dabei.