Der Außenseiter muss ohne rechte Außenbahn antreten

Fehlt RE Schwelm: Daniel Schrouven.
Fehlt RE Schwelm: Daniel Schrouven.
Foto: Michael Scheuermann

Schwelm..  Wenn am kommenden Sonntag um 17.30 Uhr in der Handball-Landesliga RE Schwelm beim Tabellendritten TV Schwitten antritt, dann steht den Kreisstädtern eine schwere Aufgabe bevor.

Nach zuletzt vier Siegen in Serie wartet ein ganz dicker Brocken auf die Mannschaft von Kai Henning. Und die Vorzeichen stehen angesichts der Personalsituation der RE nicht gerade rosig. Zu den zahlreichen Langzeitverletzten gesellt sich nun auch noch Youngster Daniel Schrouven, auch Bastian Möller wird die Reise nicht antreten können. So mit fehlt Henning die komplette rechte Seite. In den letzten Wochen zeigten die Kreisstädter jedoch auf beeindruckende Art und Weise, wie sie diese Nackenschläge wegstecken.

„Wir müssen auch in Schwitten wieder als Team zusammenstehen“, gibt Henning die Marschroute vor. Dabei kann er womöglich zumindest auf Yannick Schmitz zurückgreifen. Ein Einsatz des Rückraumspielers, der die letzten Begegnungen verpasste, entscheidet sich kurzfristig. So oder so, die Schwittener gehen als Favorit in die Begegnung. Die Mannschaft um Spielertrainer Tihomir Knez verfügt über viele bärenstarke Spieler. Über die Außen sorgen Sven Becker und Daniel Meisterjahn für Torgefahr. Im rechten Rückraum steht mit Rückkehrer Tobias Birk ein absoluter Hochkaräter in der Landesliga. „Schwitten ist sehr ausgeglichen besetzt, das wird eine sehr schwere Aufgabe. Aber wir fahren dorthin, um etwas mitzunehmen“, so Henning.

Das Hinspiel entschied der TVS nach einer herausragenden Leistung seines Keepers Kevin Peichert mit 29:26. Seitdem hat sich einiges getan bei der RE. Die Mannschaft ist zusammengewachsen, hat durch die Erfolge der vergangenen Wochen deutlich an Selbstbewusstsein gewonnen. Henning: „Die Mannschaft ist gefestigt, hat eine andere Körpersprache. Das wollen wir auch in Schwitten zeigen.“