Den Gegner rund gespielt
11.10.2011 | 16:04 Uhr 2011-10-11T16:04:00+0200
Schwelm.Basketball-Oberligist RE Baskets Schwelm fuhr mit dem Gegner in dessen Rundsporthalle Karussell. Über die vollen 40 Minuten dominant gewannen die Schwelmer beim TV Hohenlimburg mit 101:51 (27:6, 23:18, 20:13, 31:14).
Die Gäste agierten mit einer engagierten Defense, strukturierter Offense und einem fast perfekt umgesetzten Gameplan und setzten damit auch ein deutliches Ausrufezeichen. Die Begegnung begann fast wie in der Vorwoche. Erst vier schnelle Punkte von Whitney Harris, dann eine Acht-Minuten-Gala von Daniel Cholewik. Elf Punkte markierte der Flügelspieler allein im ersten Viertel.
Michael Agyapong machte dem TVH-Center Czekalla ab der ersten Sekunde mit starker Verteidigung das Leben sehr schwer. Max Haack degradierte sein Gegenüber Philipp Brenscheidt zum Statisten: In der Vorwoche noch Topscorer beim Sieg der Hohenlimburger in Hamm, bekam Brenscheidt an diesem Tag keinen Zentimeter Freiraum auf dem Court und beging mit zunehmender Spielzeit das ein oder andere Frustfoul.
Haack zeigt großes
Offensiv-Potenzial
Da die Schwelmer auch geschickt gegen Guard Richard Jurczuk verteidigten, nahm die Ratlosigkeit auf Seiten der Gastgeber von Minute zu Minute zu. Nur ein einziger Korberfolg gelang dem TVH in den letzten fünf Minuten des Startviertels. Die Schwelmer hingegen scorten munter weiter, fanden fast immer das richtige Tempo und das passende Stilmittel. Zur großen Freude seiner Teamkollegen zeigte Maximilian Haack endlich sein großes Offensiv-Potenzial, und auch die Point-Guards Buchwald und Jonos Saou beteiligten sich erfolgreich am munteren Körbewerfen.
Trainer Martin Schrader appellierte leidenschaftlich an seine Spieler, die Intensität zu halten und nicht wieder „die Füße hoch zu legen.“ Offensiv zeigten seine Schützlinge auch in der Folge einige Schmankerl, nur in der Verteidigung agierten sie nun nicht mehr ganz so aufmerksam wie zu Beginn der Partie. Besonders Sven Mengering überzeugte nun und wollte wohl mit aller Macht die letzten Trainingseindrücke beim Trainer vergessen machen.
Nach der Pause folgte ein 15:4-Lauf, in dem Agyapong, Saou und Mengering für die Highlights sorgten. Im letzten Viertel folgte die Zeit von Johannes Spitz und U18-Spieler Jean Nang. Der kam zu seinem ersten Plichtspieleinsatz im Oberliga-Team und trug sich bereits nach wenigen Augenblicken in die Scorerliste ein und sorgte am Ende auch für den Hunderter. Kübilay Dogantekin hatte nun die Verteidigung von Rafael Czekalla übernommen, der unverändert wenig zu lachen hatte. Auf den Flügelpositionen machte Christan Neitzel den Hohenlimburger Werfern das Leben schwer.
0mitdiskutieren