Dämpfer für TG Voerde im Titelrennen

Ennepe-Ruhr..  Im Kampf um die Meisterschaft der Handball-Kreisliga musste TG Voerde einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Auch dem HC Ennepetal gelang es nicht Hasperbach zu stoppen. Der CVJM Gevelsberg löste seine Pflichtaufgabe souverän. Die zweite und dritte Mannschaft der HSG Gevelsberg-Silschede waren spielfrei. Das Rückspiel im vereinsinternen Duell hatte bereits am 2. Oktober stattgefunden – mit dem 23:22-Sieg der Dritten.


Couragiert begann die ersatzgeschwächt angetretenen Voerder die Partie. Durch gutes Abwehrverhalten gelangen zwei schnelle Ballgewinne, die sofort in Tore umgemünzt wurden. Aber anstatt dies weiter zu führen erlaubte man sich nun Unachtsamkeiten in der Abwehr, die durch die Emster sofort zu Toren genutzt wurden. Voerde bekam die Außenspieler der Gastgeber nicht in den Griff. Im Angriff erspielte man sich viele Chancen, die aber nicht immer zu Toren genutzt wurden. Folgerichtig führte Emst in der 23. Minute mit drei Toren (12:9). Nach der Pause kam Voerde schleppend in die Partie und kassierte sogar in eigener Überzahl zwei Gegentore, ohne selber erfolgreich zu sein. Dies wirkte als Wachmacher, da nun die Angriffe besser zu Ende gespielt wurden und auch in der Abwehr konsequenter verteidigt wurde. Immerhin behauptete der Gast bis zur 58 Minute eine Zwei-Tore-Führung (28:30). Als Voerde im eigenen Angriff eine Auszeit nehmen wollte, wurde das Signal von Spielertrainer Philipp Kersthold vom Emster Zeitnehmer zu spät an das Schiedsrichtergespann gegeben. Diese überschnitt sich einem Offensivfoul der Voerder. Die Chance zur Auszeit war dahin, Voerde konsteniert und Emst glich aus. Mit dem Schlusspfiff setzte Dennis Riebeling einen Freiwurf an den Pfosten.

TG Voerde: Piepenstock, Krüner – Bieser (3), Apitius (7/2), Isler (1), Dennis Riebeling (9), Stratmann (5), Brinck, Degener (2), Golke (3), Lintner, Doessler.

Die Gastgeber kamen ganz gut ins Spiel und hielten gegen den Liga-Favoriten zunächst gut mit – wenngleich Hasperbach einen Start nach Maß mit einer 2:0-Führung erspielte. Mit zunehmender Spieldauer fing sich Ennepetal und konnte sich ein wenig absetzen. Nach dem Seitenwechsel baute Ennepetal die Führung gar auf 19:14 aus, ehe die Gäste begannen, die Partie zu drehen. „Am Ende war keine Kraft mehr da. Wir haben es ihnen sehr schwer gemacht uns zu schlagen“, so Spielertrainer Fabian Vogel. Hasperbach setzte ein gute Moral und eine stabile Abwehr dagegen.


Mit dem Sieg rückt Gevelsberg auf den fünften Tabellenplatz.