CVJM Gevelsberg bietet schwächelnder TG Voerde Paroli

Ennepe-Ruhr..  Der TG Voerde geht im Titelrennen die Luft aus. Nach dem dritten sieglosen Spiel in Folge droht die Konkurrenz vom TV Hasperbach, der bei Tura/Halden II sicher mit 38:30 gewann, zu enteilen.

CVJM Gevelsberg – TG Voerde 22:22 (11:12). Am Ende eines Spiels mit einigem Auf und Ab stand ein leistungsgerechtes Remis. Die Gäste erwischten den besseren Start, gingen mit 5:1 und 11:5 in Führung. Dann fanden die Gastgeber besser in die Partie, stabilisierten sich in der Deckung und erzielten fünf Treffer in Serie. Den Voerdern unterliefen in dieser Phase zu viele Fehler im Angriff.

Nach dem Seitenwechsel war zunächst Gevelsberg die dominierende Mannschaft. Eine weiterhin sichere Deckung und höhere Effektivität im Angriff sorgte für ein 18:14, ehe sich das Blatt erneut wendete. Knapp zehn Minuten fiel kein weiterer Treffer für den CVJM, die Gäste glichen die Partie in dieser Phase wieder zum 18:18 aus.

So ging es in eine hochspannende Schlussphase, in der die TGV zehn Sekunden vor dem Abpfiff das 22:21 erzielte. Das letzte Wort hatten aber die Gastgeber. In den verbleibenden Sekunden schafften sie es vors Voerder Tor und holten einen Siebenmeter heraus. Jonas Ellinghaus behielt die Nerven und stellte mit seinem siebten Treffer den Endstand her.

Für den Tabellenzweiten aus Voerde, der im Angriff insgesamt zu viele Chancen ausließ, bedeutete das Remis das dritte sieglose Spiel in Serie. CVJM-Geschäftsführer Jürgen Sproedt zeigte sich zufrieden mit dem Punktgewinn. „Ein Remis ist am Ende gerecht, damit können wir gut leben.“

CVJM: Weiland, Gronwald – Ellinghaus (7/5), Dörge (4), Leciejewska (3), Rüggeberg (3), Drucks (2), Quabeck (2), Lorkowski (1), Schäufele, Meyer, Laake, Hoppe.

HC Ennepetal – HSG Gevelsberg-Silschede II 28:26 (11:9). Trotz Personalproblemen und nur einem Ersatzspieler setzte sich der HCE im Lokalderby gegen die Gäste aus Gevelsberg durch. Die Mannschaft von Spielertrainer Fabian Vogel passte ihr Spiel an den dünnen Kader an und nahm das Tempo heraus. Die HSG dagegen schaffte es nicht, das Spiel schneller zu machen. „Wir haben kein Tempo in die Partie bekommen“, bekannte HSG-Coach Christian Emmel.

Sein Team leistete sich zu viele Fehler im Abschluss, HCE-Keeper Alex Schöler glänzte vor allem im ersten Durchgang. Im Angriff nutzten die Gastgeber meist über die linke Seite immer wieder die sich bietenden Lücken. Kevin Janschulte und Christoph Kriegsmann sorgten hier für Torgefahr, auch Marcel Gazalka zeigte eine ganz starke Leistung.

In der Schlussphase ließen die Kräfte bei den Ennepetalern nach, die den verdienter Sieg aber über die Zeit brachten. „Mit dem kleinen Kader sind wir natürlich sehr froh gewonnen zu haben“, so Vogel nach der Partie. Emmel haderte dagegen mit der schwachen Chancenverwertung. „Das war leider wieder unser Manko. Der HCE hat das mit dem dünnen Kader sehr clever gespielt“, lobte er den Gegner.

HCE: Schöler – Fa. Vogel, Janschulte, Kriegsmann, Sieper, Gazalka, Krupinski, T. Berndt.
HSG II: Soppa, Bleck; Stiefermann (6), Hartmann (5), Cramer (5/2), Gießmann (2), Haar (2), Schott (2), Benner (2), Bunse (1), Chaudoire (1), van de Hoeve, Viehweg.

HSG Wetter/Grundschöttel II – HSG Gevelsberg-Silschede III 22:23 (13:12). Wegen eines angeblichen Regelverstoßes der Schiedsrichter in der Schlussphase der Partie haben die vom Abstieg bedrohten Gastgeber angekündigt. gegen die Wertung Einspruch einzulegen.

LTV Wuppertal III – HC Haßlinghausen 26:25 (15:11). Gegen die mit zwei Spielern aus der zweiten und drei aus der dritten Mannschaft angetretenen Langerfelder sah der HCH in der ersten Halbzeit nicht so gut aus und lag zur Halbzeit mit 11:15 Toren im Hintertreffen. Nach der Pause legten die Gäste alles in die Wagschale und wandelten den Vier-Tore-Rückstand in eine 23:22-Führung um (52.). Danach wogte das Spiel hin und her, bevor dem LTV 15 Sekunden vor Schluss durch einen Siebenmeter der Siegtreffer gelang.

HCH: Otto, K.-D. Hiedels-- Regener (1), Göbel (4), Timmerbeil (7), Cziuk, Sust, Ermert (1), Brandenburg (3), U. Hiedels (8), Andrik, Timmerbeil, Kayka, Runke (1).