Bei Niederlage droht Platz sechs
14.02.2012 | 15:05 Uhr 2012-02-14T15:05:00+0100
Schwelm.Auch gestern bot die tolle Partie der Schwelmer Baskets gegen Herten noch Gesprächsstoff für die Fans. Schon heute geht es mit dem Heimspiel gegen die BG Dorsten (20 Uhr, Halle West) weiter. Baskets-Trainer Raphael Wilder ist allerdings sicher, dass es ein ganz anderes Spiel wird. „Solche Spiele gibt es nicht so oft“, bescheinigt er der Partie vom letzten Samstag eine Ausnahmestellung.
Indes ist ein Sieg für die Schwelmer ungemein wichtig. Bei einer Niederlage würden sie nicht nur ihre kleine Chance auf Platz vier – und damit einem Heimspiel zum Start der Playoffs – endgültig verspielen, sondern sogar auf Rang sechs abrutschen. „Wir wissen, dass wir gewinnen müssen und wollen unsere Chance wahren“, sagt Wilder, der großen Respekt vor dem Aufsteiger hat.
„In Dorsten wird mit zwei Trainingseinheiten pro Tag sehr professionell gearbeitet. Wohnung, Arbeitsstelle und auch Geld – alles ist für die Spieler da“, so der Baskets-Coach. Im Hinspiel musste sich Team nach Verlängerung mit 95:100 geschlagen geben. Aber damals, am 1. November, fehlte Jason Holmes. Der ist heute Abend dabei, die Baskets werden mit komplettem Kader auflaufen.
Hochmotiviert wird auch die Dorstener Mannschaft um Kapitän John Cadmus in das Spiel gehen. Die vorzeitige Sicherung der Play-off-Teilnahme durch den 86:65-Heimsieg gegen Alba Berlin hat jeglichen Druck vom Team genommen. Eine Schrecksekunde gab es im Training für die Mannschaft, als Terry Bryant mit dem Kopf mit einem Mitspieler heftig zusammen stieß und auf dem Boden blieb. Ein Notarzt brachte den Point Guard fixiert ins Krankenhaus, wo er komplett gecheckt wurde. Nach einer Weile waren die Schmerzen wieder weg, so dass er entlassen wurde. Sollten heute keine Schmerzen auftreten, kann er auch spielen.
Die Schwelmer haben keine gute Erinnerung an den US-Amerikaner. Er war es, der im Hinspiel mit einem Dreier zwölf Sekunden vor dem Ende das Schicksal der Baskets besiegelte.
07:45
Schlecht recherierter Artikel!!! In Dorsten gibt es - anders als im reichen Schwelm - nur 2 Profis und auch nur 2 Amerikaner. Im Dorstener Kader sind überwiegend Schüler, Auszubildende und Studenten. Zwei Trainingseinheiten am Tag ist also eher Meinungsmache! Ganz unberücksichtigt bleibt der Vergleich, dass die Dorstener 7 Eigengewächse im Kader haben, sich Schwelm aber komplett eine Söldnertruppe gönnt.