Baskets suchen Außenseiterchance
10.11.2011 | 15:32 Uhr 2011-11-10T15:32:00+0100
Schwelm.Bei den Hertener Löwen stehen die Schwelmer Baskets nicht unter Druck. „Wir wollen gewinnen, aber dazu ist eine Steigerung gegenüber dem Spiel gegen Wolfenbüttel nötig“, stellt Baskets-Trainer Raphael Wilder fest, „dann sind wir nicht chancenlos.“
Die mittlerweile sechs, sieben Trainingseinheiten, die das neu formierte Team absolviert hat, zeigen langsam Wirkung. Trotzdem sind auch für Wilder die Löwen der Favorit. „Die haben vor allem in den letzten beiden Partien hervorragend gespielt“, ist er informiert. Außerdem sind sie heiß auf das Spiel in eigener Halle. „Nach dem Auswärtsmarathon fiebert die Mannschaft dem Heimauftritt entgegen“, sagt Löwen-Trainer Boris Kaminski. Die Hertener haben zuletzt fünf Mal in Folge in fremden Hallen antreten müssen. Dabei waren sie aber vier Mal erfolgreich, zuletzt beim überraschenden 95:67-Sieg in Dorsten.
Zum Gegner äußert sich der Hertener Coach so: „Schwelm hatte ähnlich wie wir einen wenig optimalen Saisonstart. Zuletzt haben sie starke Spieler nachverpflichtet und einen guten Eindruck hinterlassen. Wir müssen uns auf die individuellen Stärken der Schwelmer einstellen und eine kämpferische Leistung wie zuletzt in den Derbys zeigen.“
Hoffen auf Holmes
Hertens Topspieler sind die drei US-Amerikaner, Point-Guard Ryan Daugherty, Center Raymond Wright und Power-Forward Josh Taylor. Zusammen mit den beiden Deutschen Vincent Kittmann, dem Topscorer (18,5 pro Spiel) und Toprebounder (10,4), und 2,05-Meter-Center Christoph Hackenesch bilden sie eine ausgesprochen starke Riege.
Im Kader der Schwelmer gibt es keine Änderungen. Die größten Hoffnungen auf eine absehbare Rückkehr macht sich Wilder bei Jason Holmes. Dominik Malinowski wird noch bis zu vier Wochen ausfallen, bei Fabian Gentgen ist ein Ende seiner Leidenszeit gar nicht abzusehen. Er hat sich jetzt noch eine Entzündung an der Achillessehne zugezogen und kann sich momentan nur mit Gehhilfen fortbewegen.
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