Baskets peilen Platz vier Platz an
09.02.2012 | 15:57 Uhr 2012-02-09T15:57:00+0100
Schwelm.Im vorletzten Heimspiel der Doppelrunde stehen die Schwelmer Baskets vor einer Herkules-Aufgabe. Mit den Hertener Löwen kommt die „Mannschaft der Stunde“ (so Baskets-Coach Raphael Wilder) in die Halle West
Die Hertener haben alle sechs Spiele in diesem Jahr gewonnen und dabei bewiesen, dass sie auch kritische Phasen überstehen können, wie der Sieg in der Verlängerung im Derby gegen die BG Dorsten am letzten Spieltag bewiesen hat. „Die Mannschaft spielt wie ausgewechselt seit der neue Aufbauspieler Zamal Nixon mit von der Partie ist“, sagt „Raffi“ Wilder, der das Team beobachtet hat. Dabei ist ihm besonders aufgefallen, wie athletisch das Team agiert.
„Es wird sehr schwer werden, sie zu schlagen. Sie strotzen vor Selbstvertrauen und können sich auf einen Vincent Kittman verlassen, der zuletzt 31 Punkte und acht Rebounds holte. Nixon, der neue Mann aus Houston/Texas, erzielte gegen Dorsten ebenfalls 31 Zähler. Auch Joshua Taylor gehört zu den wichtigen Spielern im Hertener Team. Neun Rebounds und vier Blocked Shots verbuchte der US-Amerikaner im letzten Spiel.
„In Schwelm wartet auf uns ein Team, das in der Tabelle eigentlich besser stehen müsste“, zollt Löwen-Trainer Boris Kaminski dem Gegner ähnlichen Respekt, wie ihm von Schwelmer Seite entgegen weht. „Speier, Dohmen und Dücker gehören zu den besten und konstantesten großen Spielern der Liga“, sagt Kaminski vor dem NRW-Duell.
Die Schwelmer haben sich vorgenommen, die restlichen vier Spiele zu gewinnen, um so noch den vierten Platz erreichen zu können. „Dazu muss Vechta aber auch zweimal verlieren“, weiß Wilder, dass dieses Ziel hoch gesteckt ist. „Um Herten zu schlagen, müssen alle Spieler einen guten Tag erwischen“, stellt der Coach fest. Vor allem die Verteidigung wird gefordert sein, die Offensive muss an die letzten guten Leistungern anknüpfen.
Immerhin gibt es bei den Schwelmern keine Ausfälle, nominell kann Wilder sein stärkstes Team aufbieten. Die „Löwen“ um Team-Captain Maik Berger wollen ihre Siegesserie in Schwelm fortsetzen. „Wir wollen uns einen guten Platz für die Play-Offs heraus arbeiten“, sagt Boris Kaminski, der auf zahlreiche Unterstützung der Hertener Fans hofft.
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