Baskets angeln sich Top-Talent
25.07.2011 | 15:05 Uhr 2011-07-25T15:05:00+0200
Schwelm.Den Schwelmer Baskets ist für die Saison 2011/12 ein besonderer Transfer-Coup gelungen. Der 20-jährige Dominik Malinowski kommt vom ProA-Ligisten Baskets Paderborn und erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag.
Der athletische Paderborner misst 1,98 Meter und kann alle Guard-Positionen spielen, wird aber vorrangig auf dem Flügel in Schwelm zu Hause sein. 2002 begann Dominik in der U12 mit dem Basketballspielen und hat seitdem in Paderborn alle Stationen durchlaufen. Mit der U16 wurde er deutscher Meister und gehörte sogar zur U16-Nationalmannschaft. Dominik spielte natürlich für die NBBL-Mannschaft und zählte zudem sogar zum Erstliga-Kader der Paderborner im Jahr 2008. In der letzten Saison erhielt der Paderborner vermehrte Spielanteile in der ProA und stand bei 23 Spielen durchschnittlich knapp acht Minuten auf dem Feld. Hier gelangen ihm knapp zwei Punkte und 1,2 Rebounds pro Spiel.
Dominik wird nach Schwelm ziehen und ein Bauingenieur-Studium an der Wuppertaler Uni beginnen. Mit der Verpflichtung verjüngen die Baskets weiterhin ihren Kader mit einem deutschen Spieler.
„An dieser Stelle möchte ich unseren Trainer Raphael Wilder außerordentlich loben, denn dieser tolle Transfer war kein leichtes Unterfangen. Es bedurfte eines großen Aufwands und viel Geduld einen so jungen talentierten Spieler nach Schwelm zu holen. Ebenfalls danke ich Paderborn für eine entgegenkommende und reibungslose Zusammenarbeit“, erklärte Marvin Eberle, Manager der Schwelmer.
„Vom ersten Tag an im Try-Out ist mir Dominik positiv aufgefallen und hat mich vom ersten Moment an begeistert. Deshalb habe ich mir auch sehr große Mühe gegeben Dominik nach Schwelm zu holen. Er ist für sein Alter schon sehr weit. Ich bin mir sicher, dass er unsere Mannschaft verstärkt und die Position, die wir vergangenes Jahr so nicht besetzt hatten, hervorragend ausfüllt“, gibt sich Trainer „Raffi“ Wilder sehr zufrieden.
Dominik zu seinem Wechsel nach Schwelm: „Hier kann ich den nächsten Schritt in meiner Karriere angehen, Spielzeit bekommen und gleichzeitig meinem Studium nachgehen. Ich möchte mich an dieser Stelle beim Coach und dem Verein bedanken, die sich sehr um mich bemüht haben.“
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