Andreas Joswig holt den Vize-Titel

Schwelm..  Die Läuferinnen und Läufer der Schwelmer Jungs sorgten für weitere Erfolge: in Bonn, in Lippetal, in Gummersbach und am Hennesee.

Dabei sicherte sich Andreas Joswig bei den NRW-Meisterschaften in Lippetal, Kreis Soest über 10 Kilometer auf der Straße die Vize-Meisterschaft. Es war das erste Mal, dass er außerhalb des eigenen Kreises an einer überregionalen Meisterschaft für RE Schwelm teilnahm. Bei herrlichem Sonnenschein ging es aus dem Stadion auf die Strecke in dem etwa 300-köpfigen Teilnehmerfeld. Kurz vor Kilometer drei wurde es brenzlig, kam der Schwelmer zu Fall. Er stürzte nach einem Kontakt mit einer Läuferin. Joswig verletzte sich glücklicherweise nicht und rappelte sich schnell wieder auf. Aufgrund der Streckenbedingungen konnte er, wie viele andere Läufer, auf dem zweiten Teil der Strecke schneller als im ersten Abschnitt laufen und erreichte in 37:03 Minuten das Ziel. Somit konnte er überglücklich den zweiten Platz in der Altersklasse M50 feiern.

Vorbereitung für Läufe im Mai

Markus Gunst und Dominik Schlausch waren auf den Strecken „Rund um die Aggertalsperre“ in der Nähe von Gummersbach am Start. Dabei ging es auch um die Vorbereitung für die heimischen Läufe im Mai. Schlausch erreichte nach 24:35 Minuten das Ziel und wurde nach 5,6 Kilometer in der Gesamtwertung Achter – was „Silber“ in seiner Altersklasse bedeutete. Gunst belegte auf der 10km-Strecke in 43:27 Minuten den 19. Platz in der Gesamtwertung (6. Platz M40.)

Frank Engelbracht hatte sich spontan entschlossen, zum Hennesee Panorama-Lauf ins Sauerland zu fahren. Dort wurde der Veranstalter bei herrlichstem Wetter von einer großen Zahl von Nachmeldern überrascht. „So gab es Verzögerungen an den Anmeldungen und auch Probleme bei der Zeitmessung“, so Uli Ebel von den „Schwelmer Jungs“. Engelbracht bewältigte den 17,5 Kilometer langen Kurs mit Höhenwegen als Dritter des Gesamtfeldes (1:09:44 std).

45 Minuten nach Startschuss

Lea Baumgarten ging kurzfristig nach Bonn zum Halbmarathon, wo mit 8 000 Teilnehmern ein Rekord aufgestellt wurde. Da sie den Startplatz übernommen hatte, stand sie weit hinten. Durch den unerwarteten Andrang verzögerte sich der Start, so dass sie erst mit 45 Minuten Verspätung über die Startlinie laufen konnte. Durch die anfänglich kühlen Temperaturen fand sie dann jedoch gut ins Rennen. Die tolle Stimmung der Zuschauer und die Samba-, bzw. Trommlergruppen beflügelten sie noch mehr. Ihren ersten Halb-Marathon bewältigte die Schwelmerin in 1:54:32 Stunde, womit sie auf dem 115. Platz landete.