Am Ende wird es unnötig spannend
04.10.2011 | 21:00 Uhr 2011-10-04T21:00:00+0200
Schwelm.Das Ergebnis stimmt, und damit der Start in die Basketball-Oberliga. Doch RE Baskets Schwelm gelang vom Ergebnis her ein guter Start in die Saison. Beim 82:75 (20:16, 24:15, 21:20, 17:24)-Sieg gegen den TV Gerthe machten es die Schwelmer im Schlussviertel unnötig spannend.
Die Partie begann mit vier Punkten von Whitney Harris zur 4:2-Führung – überraschenderweise die einzigen Zähler des Routiniers. Doch der Rest der Mannschaft konnte diesen Durchhänger kompensieren. Insbesondere im zweiten Durchgang folgte die beste Phase der Gastgeber.
Nun war es nicht nur Daniel Cholewik, der für Korbgefahr sorgte, sondern auch Michael Agyapong und Sven Mengering, die ihre Qualitäten im Offensivspiel zeigten.
Zudem präsentierten sich die Spielmacher Jan-Philipp Buchwald und Lucas Falkenrath in der Organisation sehr umsichtig und glänzten mit guten Pässen. Mit der Halbzeitsirene erzielte Jonos Saou die Punkte zum 44:31-Pausenstand.
Nach dem Seitenwechsel verlief die Begegnung erst einmal ausgeglichen. Selbst in den ersten Minuten des vierten Abschnitts sah es nach einer klaren Angelegenheit der Schwelmer aus. Doch eklatante Nachlässigkeiten beim Rebound brachten Gerthe wieder ins Spiel.
Bei den RE Baskets gab es einige gute Ansätze, es waren aber auch noch viele Baustellen zu erkennen. Besonders in der Verteidigung und beim Rebound muss sich bis zur nächsten Partie eine Verbesserung einstellen. Schließlich müssen die Kreisstädter am kommenden Wochenende beim Vorjahres-Dritten TV Hohenlimburg antreten. Das Team um den Ex-Schwelmer Richard Jurczuk siegte zum Auftakt beim SSV Hamm und überzeugte in der Offensive.
So betrachtete Coach Martin Schrader den ersten Auftritt seiner Mannschaft in dieser Saison auch mit gemischten Gefühlen. „Ein Sieg zu Beginn ist gut. Wir lagen in den 40 Minuten niemals zurück, somit ist der Sieg auch absolut verdient. Aber nach einer phasenweise wirklich ordentlichen ersten Halbzeit haben wir unser Level nicht ganz halten können. Wir haben das Ding am Ende trotzdem nach Hause gebracht, auch weil wir einen ausgeglichenen Kader haben und unser Foultrouble damit kompensieren konnten. Zudem stimmt die Moral der Gruppe. Darauf lässt sich aufbauen.“
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