Alles war dabei: Sieg, Remis und Niederlage
01.02.2010 | 15:18 Uhr 2010-02-01T15:18:00+0100Sieg, Unentschieden und Niederlage - alles war dabei für die heimischen Handball-Kreisligisten am letzten Spieltag.
HCE gelingt Befreiungsschlag
HC Ennepetal - SG TuRa Halden-Herbeck III 34:26 (19:12). Nach zuletzt sechs Niederlage in Serie gelang dem HCE trotz schlechter Vorzeichen der lang ersehnte Erfolg. Erneut mussten die Ennepetaler auf fünf Spieler verzichten. So wirkte wieder Trainer Günther Wormsbach als Spieler mit und avancierte mit dreizehn Treffern zum Matchwinner. Die Manndeckung der Gäste gegen Ralf Kramer verschaffte den anderen Rückraumspielern genügend Freiräume für schnelle Tore. Bis zum 5:5 hielt die SG das Spiel offen, dann sorgten die Gastgeber mit einem starken Auftritt bereits zur Pause für die Vorentscheidung. Zwar verkürzten die Haldener noch einmal auf 19:23, doch antwortete der HCE mit fünf Toren in Serie.
„Wir wollten unbedingt gewinnen um nicht unten reinzurutschen. Das hat zum Glück sehr gut geklappt”, freute sich Spieler Alexander Berndt über den sechsten Saisonsieg seiner Mannschaft.
HCE: D'Agata, Fichtel - Wormsbach (13/4), A. Berndt (6), Kriegsmann (5), S. Berndt (4), Kramer (3), Richter (2), T. Berndt (1/1), Pennecchi.
HSG-Reserve lässt Punkt in Wetter liegen
HSG Wetter/Grundschöttel II - HSG Gevelsberg-Silschede II 35:35 (19:14). Der Tabellenführer kam beim Gastspiel in Wetter mit einem blauen Auge davon. „Bei der Leistung hätten wir auch verlieren können”, erklärte Trainer Matthias Just. Von Beginn an kam seine Truppe nicht richtig ins Spiel, lief dauerhaft einem Rückstand von bis zu sieben Toren hinterher. Doch was die Gevelsberger bereits häufig auszeichnete, die kämpferische Einstellung, führte auch diesmal zum letztlich verdienten Punktgewinn. In der 59. Minute glichen die Gäste erstmals zum 34:34 aus, fingen sich jedoch 20 Sekunden vor Schluss einen weiteren Gegentreffer ein. Letztlich war es Marko Töllner, der beim Siebenmeter die Nerven behielt und den Punkt sicherte.
„Wer so zurückkommt, hat auch einen Punkt verdient. Vielleicht war das der nötige Weckruf für das Topspiel nächste Woche”, äußerte sich Just mit Blick auf die Partie gegen den Tabellenzweiten Herdecke/Ende.
HSG II: M. Vogel, Schöler - Fa. Vogel (7), Töllner (7/7), Wiegand (6), C. Lindemann (5), Reschop (5), Fe. Vogel (2), Nießner (1), Schreiber (1), Krupinski (1), Wortmann, Schlabach, Karbange.
CVJM bricht zum Ende hin ein
CVJM Gevelsberg - DJK TuS 03 Hagen 23:32 (13:12). In einer schwachen Partie mit vielen Fehlern kamen die Gevelsberger erst in der Schlussphase unter die Räder. Allerdings haten sie schon im ersten Durchgang überzeugt. Zahlreiche Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten hatten ein lange ausgeglichenes Spiel zur Folge. Bis zehn Minuten vor Spielende beim Stand von 20:20 gelang es keiner Mannschaft diese Fehler abzustellen. In der Schlussphase jedoch brach der CVJM völlig ein, nichts gelang mehr auf Seiten der Hausherren. Dagegen fingen sich die Hagener, die nun mit fast jeder Aktion Erfolg hatten. So setzten sie sich innerhalb von nur zehn Minuten auf neun Tore ab zum letztlich verdienten, aber zu hoch ausgefallenen Sieg.
„Heute hat einfach nicht viel funktioniert”, resümierte der Vorsitzende Jürgen Sproedt.
CVJM: Bösel, Kiepe - D. Quabeck (5), Laake (5/1), Ellinghaus (5/5), Leciejewska (3), Schäufele (2), Rüggeberg (1), Kleine (1), Rentrop (1), N. Quabeck.
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