Acht Teams lösen ihr Masters-Ticket

Hallenturnier bei SV Boele Kabel. Zwischenrundensüiel Türkiyemspor Hagen gegen SG Boele Kabel (grün).
Hallenturnier bei SV Boele Kabel. Zwischenrundensüiel Türkiyemspor Hagen gegen SG Boele Kabel (grün).
Foto: WP Michael Kleinrensing

Ennepe-Ruhr/Hagen..  Am Wochenende haben sich acht der elf zugelassenen Kreisliga-Mannschaften für das Hallen-Maszers in Hagen vom 16. bis 18. Januar qualifiziert. Die letzten Entscheidungen fallen jetzt beim Turnier in Herdecke eine Woche vor dem Event in der Ischelandhalle.

PSV Hagen, VfB Schwelm und SV Büttenberg haben ihre Tickets in Gevelsberg gelöst. BW Voerde und SpVg Linderhausen standen hier im Halbfinale und wären neben den Schwelmern zu Zuge gekommen – wenn sie denn bei diesem Turnier ihre Qualifikation angemeldet hätten. Nun müssen sie auf das Herdecker Turnier warten, wo sie ihre Chance suchen müssen.

In Wengern waren es TSK Hohenlimburg und TuS Esborn, die sich schon vor Ende des Spiels um Platz drei über die Qualifikation freuen konnten. Der 4:3-Sieg der Hohenlimburger nach Neunmeterschießen war da nur Nebensache.

SSV Hagen, Al Seddig und Hellas/Makedonikos qualifiziert

Beim Turnier des SV Boele-Kabel schließlich verdienten sich die Halbfinalisten Al Seddiq Hagen und Hellas/Makedonikos Hagen neben Turniersieger SSV Hagen die Masters-Fahrkarten. Bleiben also noch drei freie Plätze, um die es dann in Herdecke geht.

Das traditionsreiche Boeler Turnier war – anders als das gleichzeitig stattfindende Gevelsberger – gewohnt gut besucht. „Das Turnier war so gut besucht wie im letzten Jahr“, freute sich Mustafa Yilmaz, Erster Vorsitzender der SV Boele-Kabel, über die Bestätigung der Besucher-Rekordzahl des Vorjahres.

Nur fünf von 16 Neunmeterschützen treffen im „kleinen“ Finale

Der SSV Hagen, Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A, unterstrich bei der 36. Auflage des Boeler Neujahrsturniers seine momentane Stärke und sicherte sich das erste Preisgeld in Höhe von 250 Euro durch einen 2:1-Sieg im Endspiel gegen die Reserve der SpVg Hagen 11. Das Siegtor in einer fairen und gutklassigen Partie erzielte Ramazan Ünal erst sieben Sekunden vor der Schlusssirene. Für allgemeine Erheiterung hatte das Spiel um Platz drei gesorgt. Al Seddiq setzte sich da im Neunmeterschießen zwar durch, doch nur fünf der insgesamt 16 Schützen trafen ins Tor.

Den einzigen Ausraster in einem ansonsten weitgehend fair ablaufenden Turnier hatte Benjamin da Silva von Fortuna Hagen, der meinte, nach einem Spiel noch dem Schiedsrichter seine Bedenken hinsichtlich dessen Spielleitung mitteilen zu müssen. Allerdings – und das zum wiederholten Mal in dieser Saison – in unflätiger Form: Eine sechswöchige Sperre ist die Folge.