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Ziel bleibt das obere Drittel

31.01.2012 | 16:55 Uhr
Ziel bleibt das obere Drittel

Am Niederrhein.Zufrieden ist man beim SV Rees mit der bisherigen Saison der A-Jugend in der Leistungsklasse. Der Nachwuchs der Grün-Weißen liegt aktuell auf dem vierten Platz. „Auch am Ende wollen wir im oberen Drittel stehen“, gibt Trainer Bernd Franken (Foto) nun als Zielsetzung für die restlichen Partien aus.

Bernd Franken hört nach der Saison auf

„An die beiden Bocholter Teams können wir nicht heranreichen, aber die DJK Lowick auf Platz drei ist durchaus schon unsere Kragenweite“, meint der Coach, der als Stärke seines Teams vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit nennt. „Es macht Spaß mit den Jungs zu arbeiten“.

Dennoch wird der 47-Jährige die Arbeit mit der Nachwuchsmannschaft nach dieser Spielzeit beenden. „Ich habe dem Verein schon sehr zeitig mitgeteilt, dass ich künftig nicht mehr für die A-Jugend zur Verfügung stehen werde. Es ist Zeit für eine neue Aufgabe, ich bin da offen für alles. Das gilt auch für meinen Bruder Ulrich, mit dem ich das Team ja gemeinsam betreue“.

Einen Umbruch wird es dann altersbedingt auch in der Mannschaft geben. Zehn der 19 Akteure rücken im Sommer in den Seniorenbereich auf. Meriton Arifi und Alexander Vos beispielsweise durften zuletzt auch schon bei Testspielen des Bezirksliga-Kaders mitwirken. „Da aus unserer B-Jugend aber nur recht wenige Akteure nachkommen, könnte das zu einem quantitativen Problem führen“, befürchtet Franken.

Das erste Meisterschaftsspiel des Reeser Nachwuchses in diesem Jahr ist für den kommenden Freitag (19.30 Uhr) gegen GW Lankern (10.) angesetzt. „Ob wir spielen können, ist aufgrund der frostigen Temperaturen allerdings sehr fraglich“, so Franken.

Rheingold will den Abstieg noch vermeiden

Schon vor dieser Saison war befürchtet worden, dass es die A-Jugend des VfB Rheingold sehr schwer haben würde. Und diese Prognose bestätigte sich dann auch. Der Nachwuchs der Schwarz-Weißen hält derzeit die Rote Laterne in der Leistungsklasse, kassierte in zehn Spielen 84 Gegentreffer.

Doch einen Hoffnungsschimmer gibt es auch. Ende November konnte ein erstes Erfolgserlebnis mit einem 3:2-Sieg gegen den Tabellenvorletzten SV Hamminkeln gefeiert werden. „Wir geben längst noch nicht auf und ich bin weiterhin zuversichtlich, dass wir die Klasse halten können, zumal ja wahrscheinlich nur eine Mannschaft absteigt“, regiert bei VfB-Trainer Johannes Engels das Prinzip Hoffnung. „Leider hatten wir immer wieder Ausfälle zu beklagen und teilweise nicht mal einen richtigen Torhüter. Nun habe ich ein paar Alternativen mehr. Sehr wichtig ist auch, dass Henrik Hamann weiter für uns spielen wird“. Hamann war bislang für fast sämtliche Treffer der Emmericher verantwortlich.

Am Sonntag (11 Uhr) steht für den VfB Rheingold die Begegnung gegen die DJK Lowick (3.) auf dem Programm.

Michael Schwarz

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