VfB Rheingold will Serie ausbauen

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Am Niederrhein..  Jahresübergreifend hat der VfB Rheingold (10. Platz/23 Punkte) inzwischen eine kleine Serie von drei siegreichen Spielen aufzuweisen und sich etwas Luft zum Tabellenkeller verschaffen können. Von Durchatmen ist Trainer Frank Bauhaus aber noch weit entfernt. „Im schlimmsten Fall könnten ja am Ende fünf Mannschaften absteigen“. Und genau auf diesem 13. Platz rangiert momentan mit 17 Zählern der kommende Gegner der Emmericher, die Westfalia aus Anholt, die sich am Sonntag um 15 Uhr auf der Anlage am Eugen-Reintjes-Stadion vorstellen wird. „Das ist für uns wieder ein Sechs-Punkte-Spiel“, meint Bauhaus, der den Schwung aus den letzten Partien mitnehmen will. Vor allem auf dem heimischen Platz haben die Rheingolder noch einigen Nachholbedarf, erst neun Punkte konnten eingefahren werden, auswärts dagegen schon 14. So hatten die Emmericher auch das Hinspiel in Anholt mit 2:0 gewonnen.

Neben den Akteuren, die am vergangenen Sonntag beim Sieg in Barlo nicht dabei waren, fehlt nun auch Kai Kortenbach, der am Schienbein operiert worden ist und sechs Wochen ausfällt. Außerdem sind Malte Arens und Marvin Beikirch angeschlagen. Fest zum Kader der ersten Mannschaft gehören nun Engin Baran, Hoger Ekinci, Joel van der Linden und Hendrik Sent, die aus der Reserve hochrücken.

Weiterhin einige personelle Pro-bleme haben auch die Anholter, deren Partie gegen den SV Haldern am vergangenen Sonntag wegen Unbespielbarkeit des Rasens abgesagt worden war. Auf fremden Plätzen konnte die Westfalia in dieser Saison erst drei Zähler verbuchen.


SV Haldern –
SV Rees (So. 15 Uhr)

Es ist Derby-Zeit im Lindenstadion. „Und da ist der Tabellenstand uninteressant“, meint Jürgen Stratmann, Trainer des SV Haldern (4. Platz/33 Punkte), vor dem Duell übermorgen (15 Uhr) gegen den SV Rees (15. Platz/12 Punkte). Auf dem Papier gehen allerdings die Hausherren als Favorit ins Spiel. „Nichtsdestotrotz wollen wir den einen oder anderen Punkt entführen“, so der Reeser Coach Bernd Franken.

Vor der Partie sprechen die beiden Trainer dann auch höchst respektvoll über den Gegner. So findet Stratmann etwa, dass sich die Grün-Weißen durch Ferhat Güngör und Daniel Ingelaat gut verstärkt haben. Franken nötigt die immer sehr engagierte kämpferische Leistung der Halderner Respekt ab. „Ich denke, der HSV hat gute Chancen, am Ende der Saison auf einem der beiden Aufstiegsplätze zu landen“, meint der Coach der Grün-Weißen.

Beim SV Haldern ist die Grippewelle im Übrigen ausgebrochen. Rund ein halbes Dutzend Spieler hat die Virussymptome. Erst kurzfristig wird sich entscheiden, wer am Sonntag auflaufen kann. Eher positiv sieht es bei Andreas Kosel aus, der eine leichte Zerrung im Oberschenkel hatte. Bei den Gästen hat die Grippe bei Daniel Schnelting zugeschlagen. Sebastian Verfürth muss aller Voraussicht nach wegen Rückenproblemen passen.

Ob überhaupt gespielt werden kann, ist zudem fraglich. Die Plätze sind schon jetzt nicht im besten Zustand. „Wenn es eben geht, wollen wir aber unbedingt das Match bestreiten“, sagt Stratmann.