Tour de France-Feeling in Dänemark

Jan Herbst, Volker Maas, Carina Hilgenpahl und Uwe Rausch sind in dieser Woche beim „Danish Polish Cup“ im Einsatz.
Jan Herbst, Volker Maas, Carina Hilgenpahl und Uwe Rausch sind in dieser Woche beim „Danish Polish Cup“ im Einsatz.
Foto: NRZ

Haldern. Auf ein ganz besonderes Abenteuer freuen sich zwei Mitglieder der RG Haldern 03. Uwe Rausch und Volker Maas nehmen vom heutigen Montag bis zum Freitag am „Danish Police Cup“ teil. An diesen fünf Tagen müssen die Rennfahrer insgesamt neun Etappen bewältigen. Wer das Ziel erreicht, hat dann rund 1000 Kilometer und 7000 Höhenmeter in den Beinen.

„Das Event ist das härteste Etappenrennen für Polizisten in Europa“, erklärt Volker Maas, Vorsitzender der RG Haldern 03. „Die Konkurrenz ist hochkarätig und kommt aus den skandinavischen Ländern, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, der Schweiz, Österreich und Deutschland.“

Uwe Rausch und Volker Maas von der RG Haldern 03 wurden über den Polizeilandeskader NRW nach Dänemark entsandt. Mit zum Team gehören noch Jörn Breckwoldt, Jan Herbst und Inga Sieven. Zudem begleitet die aus Hamminkeln stammende Carina Heiligenpahl die Gruppe und fährt während des Rennens den Materialwagen.

Es wird windig

Allein die zu bewältigende Strecke ist eine große Herausforderung für die Halderner. Hinzu kommt, dass dieses Rennen für die Sportler Neuland ist. „Wir kennen weder die Straßenverhältnisse, noch kommt man mit den Auskünften der Rennorganisatoren richtig voran. Die sind nämlich allesamt auf dänisch“, sagt Maas, der nur eines genau weiß: Es wird auf jeden Fall windig.

Gleich an den ersten beiden Tagen erwartet die Ausdauersportler ein mehr als strammes Programm. Heute müssen rund 100 Kilometer im Verband bewältigt werden. Wer dies schafft, startet gleich im „fliegenden Start“ durch zu einem 40 Kilometer langen Rundstreckenrennen. Am Abend folgt dann noch ein Einzelzeitfahren für die Teilnehmer. Am Dienstag wird’s sogar noch härter. Zunächst müssen 160 Kilometer im Verband absolviert werden, darauf folgt ein 30 Kilometer langes Rundstreckenrennen und anschließend noch ein 50 Kilometer langes Mannschaftszeitfahren.

Gut gerüstet ist das Team allemal. Jeder Einzelne ist ein versierter Radsportler, als Gruppe wurden etliche gemeinsame Trainingsfahrten bestritten. Jeder Fahrer hat mindestens zwei Räder dabei, die vom Materialwagen hinter dem Feld mitgeführt werden, so dass richtiges Tour de France-Feeling aufkommt.

Das Team wird bei diesem Rennen von der Spedition Müller, „Die lila Logistik“ und von Arthur Tabat, dem Veranstalter des Traditionsrennens „Rund um Köln“, unterstützt.