Tobias Lasthuis verstärkt den SV Haldern

Tobias Lasthuis wechselt im Sommer vom VfR Mehrhoog zum Nachbarn ins Lindendorf.
Tobias Lasthuis wechselt im Sommer vom VfR Mehrhoog zum Nachbarn ins Lindendorf.
Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann

Haldern..  Der SV Haldern freut sich über einen Neuzugang. Tobias Lasthuis wird im Sommer vom B-Ligisten VfR Mehrhoog zum klassenhöheren Nachbarn wechseln und damit Christopher Kipp folgen, der sich zu Beginn dieser Saison den Lindendörflern angeschlossen hatte. „Tobias ist flexibel einsetzbar und wird uns auf jeden Fall weiterbringen. Er ist technisch stark und verfügt vor allem auch über einen guten Spielaufbau“, erklärt der Halderner Trainer Jürgen Stratmann, der mit dem 27-Jährigen im Defensivbereich plant, obwohl er derzeit in Mehrhoog im Sturm spielt.

Weitere Jugendspieler rücken nach

Lasthuis hatte bei seinem Stammverein vor einigen Monaten erklärt, sich sportlich verändern zu wollen und entschied sich nun für den A-Ligisten. „Ansonsten werden wir zur kommenden Saison vor allem wieder auf unsere eigene Jugend setzen und wollen auch wieder mehrere Nachwuchsspieler in den Kader einbauen“, kündigt Stratmann an.

Weil das Match am Sonntag in Anholt abgesagt wurde, bestritten die Halderner kurzfristig einen Test beim 1. FC Kleve II dessen Bezirksliga-Match in Bislich ebenfalls den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer fiel. „Das war auf jeden Fall besser, als ums Reeser Meer zu laufen“, war Stratmann froh über die spontane Zusage aus der Schwanenstadt. Dabei verlief die Partie auf Kunstrasen für den A-Ligisten auch noch erfolgreich. Die Rot-Weißen siegten durch Tore von Christopher Möllenbeck (7.) und Christoph Hegmann (80.) mit 2:0. „Mit dem Auftritt bin ich zufrieden, auch wenn der Sieg sicherlich etwas glücklich war“, meinte der HSV-Coach.

Die ausgefallene Begegnung der Lindendörfler in Anholt ist bereits neu terminiert worden. Sie wurde für Donnerstag, 19. März, um 19.30 Uhr angesetzt. Die Halderner hoffen nun, mit dem Derby gegen den SV Rees am nächsten Sonntag endlich in die Rückrunde starten zu können.

Kalt erwischt wurde der Halderner Vorstand von der Entscheidung Michael Tyranns, trotz bereits erfolgter Zusage die Zweitvertretung auch in der nächsten Saison zu coachen, im Sommer den Bezirksligisten PSV Wesel-Lackhausen II zu übernehmen (die NRZ berichtete). „An ei-ne Zusage, die man gegeben hat, sollte man sich auch halten“, ist Fußball-Abteilungsleiter Dietmar Middendorf alles andere als begeistert über diese Entwicklung. „Seine Arbeit bei uns war ja bisher sehr positiv, umso enttäuschter sind wir jetzt. Dieser Schritt ist auch deshalb ungemein ärgerlich, weil Michael Tyrann Teil eines Gesamtkonzeptes war, das wir uns im Verein überlegt hatten. Wir müssen das jetzt erst einmal verarbeiten und werden dann alle Optionen prüfen, wie es weitergehen könnte“.