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Texas ist für Nico Hülkenberg Neuland

13.11.2012 | 23:00 Uhr
Texas ist für Nico Hülkenberg Neuland

Emmerich. Nico Hülkenberg ist ein weit gereister Mann. Das bringt sein Beruf als Rennfahrer mit sich. Schon zu den Zeiten in den verschiedenen Nachwuchsklassen ging es rund um den Erdball. Lediglich die motorsportbegeisterten USA blieben dabei in seiner Laufbahn bisher ein weißer Fleck. „Ich habe noch nicht viel Zeit in Amerika verbracht, daher freue ich mich, etwas vom Land zu sehen“, erklärt der Emmericher. „Ich war vorher einmal in New York, aber das war es dann schon.“

Mit New York hat der Austragungsort des 19. Saisonrennens in der Formel 1 allerdings noch wenig zu tun. An diesem Wochenende feiert Austin in Texas seine Grand Prix-Premiere. „Ich mag die Menschen und ihre Kultur, deshalb bin ich mir sicher, dass es eine schöne Woche wird“, sagt der 25-Jährige, der gestern im Süden der USA angekommen ist. „So habe ich noch etwas Zeit, um Austin zu erkunden, bevor es auf die Strecke geht.“

Vollkommen abgehakt hat Hülkenberg im Übrigen den Ausfall beim letzten Rennen in Abu Dhabi. In Texas werden die Karten eh komplett neu gemischt. Für alle Fahrer ist der rund 5,5 Kilometer lange Kurs absolutes Neuland. „Ich bin die Strecke im Simulator gefahren, das Layout habe ich im Kopf“, erklärt Hülkenberg seine Art der Vorbereitung. „Es ist ein durchschnittlicher, mittelschneller Kurs mit großen Höhenunterschieden. Kurve drei und sechs gehen mit hoher Geschwindigkeit bei vielen Richtungswechseln – also fast wie Maggotts und Becketts in Silverstone. Es gibt auch einige heftige Bremspunkte und Niedrig-Geschwindigkeitsbereiche zum Ende der Runde hin, so ziemlich von allem etwas.“

Die Verantwortlichen von Force India haben im Übrigen die Hoffnung auf Platz sechs in der Konstrukteurswertung so gut wie aufgegeben. „Bei noch zwei ausstehenden Rennen ist Sauber wohl außer Reichweite“, meint Teamchef Vijay Mallya, der auch noch nach hinten schaut. So beträgt der Vorsprung auf Williams im Moment nur noch 22 Punkte.

Für Force India wird es das erste Rennen in den USA überhaupt sein. „Das ist ein ganz wichtiger Markt für das Team und die Unternehmen, die mit dem Sport verbunden sind“ , so der indische Milliardär, der bekräftigt, dass er erst nach der Saison den Nachfolger von Hülkenberg benennen wird. „Wenn man einen neuen Veranstaltungsort besucht, werden einem immer ein paar neue Aufgaben gestellt. Aber soweit ich gehört habe, ist das dort eine Anlage der Extraklasse. Das gilt auch für die Stadt. Austin ist ein netter Ort mit viel Gastfreundschaft. Ich bin mir sicher, dass wir einen tollen Empfang bekommen werden.“

Torsten Tenbörg



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