Sybille Bömer wird Trainerin bei der HSG Wesel

Am Niederrhein..  Die HSG Wesel hat die Trainerfrage bei ihrer ersten Damenmannschaft für die nächste Saison beantwortet. Sybille Bömer steigt wieder ins Handball-Geschäft ein und übernimmt die Rot-Weißen offiziell ab dem 1. Juli.

„Es soll aber ein nahtloser Übergang werden. Deshalb werde ich schon jetzt auch öfter in der Halle sein und habe dem Karsten Jasinski meine Unterstützung angeboten“, erläutert Bömer, die am Dienstag der Mannschaft vorgestellt wurde.

Nicht mehr nötig war dies für HSG-Haupttorschützin Helen Betcke, die Bömer noch aus der gemeinsamen Zeit bei der HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg kennt. Dort formte die mittlerweile 53-Jährige nach dem Verbandsliga-Abstieg 2006 eine junge Landesliga-Mannschaft und coachte die Damen knapp drei Jahre lang.

„Ich habe dort auch die D-, B- und A-Mädchen, die zweite Damen und die männliche A-Jugend trainiert“, erzählt Bömer, die zuletzt gesundheitlich bedingt drei Jahre Pause vom Handball machte. „Jetzt geht es mir besser und ich habe wieder richtig Lust drauf“, so die künftige Übungsleiterin der HSG Wesel, die auch ihre Trainerlizenzen aufgefrischt hat. „Es juckt richtig!“

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es auch in Wesel die Landesliga sein, auf die Bömer ihre Schützlinge dann vorbereiten darf. „Da müsste wirklich schon sehr viel schief laufen, wenn unsere Damen doch noch absteigen sollten“, meint auch Sven Esser, der sich im HSG-Vorstand um die Damen-Angelegenheiten kümmert.

„Wir hatten sehr gute Gespräche und freuen uns richtig auf sie“, erläutert Esser. Bömer sei sehr motiviert und der gesamte Vorstand überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben. „Auch von der Mannschaft kam eine positive Reaktion“, sagt Sven Esser. Dort löst „die Sybille vom TV Mehrhoog“, wie viele Leute aus der Handball-Szene Bömer besser kennen, nach vier Jahren Karsten Jasinski ab, der privat bedingt zumindest in Sachen Trainertätigkeiten demnächst kürzer treten, dafür vielleicht aber selber wieder spielen möchte.