SVV muss die Spannung hochhalten

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Vrasselt..  Die Situation ist vergleichbar mit der Ende des vergangenen Jahres. Damals fuhren die Vrasselter nach dem Derby-Sieg gegen den RSV Praest zum Schlusslicht Viktoria Winnekendonk, morgen reisen die Blau-Weißen nach dem Topspiel gegen die Hö./Nie.-Reserve erneut zu einem Tabellenletzten, der Alemannia aus Pfalzdorf.

In Winnekendonk musste der SVV im Dezember eine herbe 0:4-Niederlage einstecken. Einen Rückschlag, den SVV-Trainer Sascha Brouwer natürlich diesmal unbedingt vermeiden will. „Wir müssen die Spannung weiter hochhalten, uns voll auf das Match konzentrieren und fokussieren“, fordert der Coach von seinen Schützlingen. „Wenn wir weiter oben dran bleiben wollen, müssen wir in Pfalzdorf und am Donnerstag beim PSV Wesel II gewinnen“.

Fünf Zähler Rückstand auf die Spitze

Auf Spitzenreiter 08/29 Friedrichsfeld ist der Rückstand nach dem 2:3 gegen Hö./Nie. wieder auf fünf Zähler angewachsen. Trotz der Niederlage gegen den direkten Konkurrenten war Brouwer nicht unzufrieden: „Die Leistung hat ja gestimmt. Wir waren mindestens gleichwertig. Letztlich haben Kleinigkeiten das Match entschieden“.

Im Hinspiel teilten die Vrasselter gegen die Alemannia beim 3:3-Remis die Punkte. „Dass die Pfalzdorfer dann so einen negativen Lauf haben, ist total überraschend für mich“, wundert sich Brouwer, dass der Gegner inzwischen sogar die Rote Laterne hält. Allerdings beklagen die Hausherren schon seit längerem immer wieder Ausfälle von wichtigen Spielern. „Es ist momentan alles sehr frustrierend für uns“, meint denn auch Pfalzdorfs Spielertrainer Thomas Erkens. Die personelle Situation sei allerdings keine Entschuldigung dafür, wie sich sein Team zuletzt gegen Kleve präsentiert habe. Da fehlten einfach Wille und Motivation, kritisierte der Coach mit Blick auf die 1:5-Pleite gegen die FCK-Reserve am vergangenen Sonntag.

Beim SV Vrasselt hat Kapitän Mathias Pfände seine Rotsperre abgesessen, der Torjäger rückt somit wieder in die Mannschaft. „Es könnte durchaus sein, dass es noch auf zwei, drei weiteren Positionen Änderungen geben wird, um dem einen oder anderen Spieler eine Pause zu gönnen“, kündigt Sascha Brouwer an, der während der Woche und auch am Sonntag auf seinen Co-Trainer Markus Urselmans wegen Krankheit verzichten muss. „Markus ist ungemein wichtig für uns. Wir haben mit ihm in der Trainingsqualität einen großen Schritt nach vorne gemacht. Er bringt auch immer wieder neue Ideen mit ein“, schätzt Brouwer die Zusammenarbeit mit seinem Assistenten.