SV Werth freut sich auf das Aufstiegsspiel

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Werth..  Der SV Werth möchte am kommenden Sonntag eine starke Saison krönen. Im Aufstiegsspiel der beiden B-Liga-Zweiten trifft das Team von Trainer Holger Wieggers auf die TuS Drevenack. Ausgetragen wird die Begegnung um 16 Uhr auf der Anlage von Westfalia Anholt. Dorthin werden die Werther auch einen Fanbus einsetzen, der um 15 Uhr am Vereinsheim startet.

„Unser Ziel vor der Saison war es oben mitzuspielen, daher sind wir mit dem zweiten Tabellenplatz auch sehr zufrieden, zumal die Meisterschaft ja quasi von vorneherein an Stenern vergeben war“, so Wieggers, dessen Team das drittplatzierte Team von GW Vardingholt mit neun Punkten Vorsprung letztendlich deutlich distanzierte.

Sechs Spieler auf Mannschaftsfahrt

„Jetzt wollen wir natürlich auch die Partie am Sonntag gewinnen und anschließend den Saisonabschluss mit dem Aufstieg in die Kreisliga A feiern“, hofft Wieggers auf einen positiven Ausgang des Entscheidungsspiels.

Für ein wenig zusätzliches Adrenalin beim Übungsleiter sorgen allerdings sechs Spieler, die sich momentan auf Mannschaftsfahrt in Bulgarien befinden und erst am Sonntagmittag auf dem Flughafen Köln wieder landen. Dort werden sie dann direkt abgeholt.

„Viel Luft ist da nicht, ich gehe aber davon aus, dass alles gut geht“, meint Holger Wieggers. „Dennoch werde ich sicherlich einen Plan B parat haben und habe an die Jungs auch nochmal appelliert, sich zumindest am Samstag zurückzuhalten“.

Ralph Vennemann ist wieder fit

Positiv aus Sicht der Werther ist, dass Wieggers rechtzeitig zum Saisonhöhepunkt wieder auf Torjäger Ralph Vennemann bauen kann, der wegen eines Muskelfaserrisses einige Wochen ausgefallen war. Der Mittelstürmer war in dieser Saison mit 25 Treffern einer der Erfolgsgaranten. „Er hat am Dienstag wieder trainiert und wird gegen Drevenack dabei sein“, sagt Wieggers.

Den Gegner hat der Werther Übungsleiter am Sonntag bei der 2:5-Niederlage in Elten beobachtet. Sein Urteil: „Die sind auf jeden Fall schlagbar“. Nachdem die Drevenacker in der Hinrunde noch souverän Tabellenführer gewesen waren, konnten sie das Niveau in diesem Jahr nicht mehr halten und mussten sich am Ende hinter dem Hamminkelner SV II mit dem zweiten Platz begnügen. Nach der Winterpause hatte Dieter Götz auf der Trainerbank Marco Macherey abgelöst.