SV Haldern macht weiter Boden gut

Haldern/Rees..  Der SV Haldern konnte im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga den zweiten Dreier in Folge feiern. Die Lindendörflerinnen besiegten in einem Nachholspiel die Gäste von Tusem Essen mit 4:0 (1:0).

Die Kastein-Elf musste in dieser Partie auf vier Stammkräfte verzichten, darunter auch das etatmäßige Sturmduo mit Bergisa Heide und Alexandra Venhuis. Die erste große Chance in der Partie hatte Franziska Potrykus in der 30. Minute, als sie die Torhüterin aus Essen bereits umspielt hatte, aber aus 16 Metern das leere Tor nicht traf. Potrykus machte es dann sieben Minuten später deutlich besser und verwandelte nach einem Freistoß von Sophia Te Strote zum 1:0.

In der zweiten Hälfte wollten die Rot-Weißen das Spiel frühzeitig für sich entscheiden und agierten sofort druckvoll. Desiree Jansen zog dann auch unhaltbar ins linke obere Eck ab zur 2:0-Führung (51). Die Heimmannschaft fand nun immer besser ins Spiel und erarbeitete sich weitere Torchancen. Das 3:0 markierte Annika Brücker, die nach langer Verletzungspause wieder in den Kader rückte (63.). Desiree Jansen schraubte das Ergebnis in der 70. Minute zum Endstand.

„Eine wichtige Erkenntnis ist sicherlich, dass wir nahezu jede Spielerin ersetzen können und einen breit gefächerten Kader besitzen. Das gewonnene Selbstvertrauen nehmen wir jetzt mit in die nächsten Spiele“, so die Halderner Trainerin Melanie Kastein.

Das Niederrheinliga-Team des SV Rees ist nach einer blamablen Vorstellung mit 1:2 (0:2) beim Bezirksligisten Olympia Bocholt aus dem Kreispokalwettbewerb ausgeschieden.

Die Grün-Weißen fanden aufgrund mangelnder Einstellung und katastrophalen Passspiel in den gesamt 90 Minuten nie zu ihrem Spiel und kassierten bereits in der ersten Hälfte (32., 34.) die beiden Gegentore. Auch nach dem Wechsel kam mit Ausnahme des Anschlusstreffers durch Theresa Lamers nach Hereingabe von Julia Schaffaf (60.) wenig zu Stande, so dass die Hausherrinnen am Ende hochverdient als Sieger den Platz verließen.

„Ich bin maßlos enttäuscht und habe zu keiner Zeit einen Klassenunterschied gesehen. Einige Spielerinnen sollten sich mal hinterfragen, wie man mit einer solchen Leistung einen Stammplatz in der Niederrheinliga fordern kann“, ärgerte sich der Reeser Trainer Dirk Slis.

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