SV Bislich gewinnt trotz 60-minütiger Unterzahl mit 2:0

Am Niederrhein. I.  n einem Bezirksliga-Nachholspiel erkämpfte der SV Bislich trotz 60-minütiger Unterzahl auf matschiger Asche einen 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Kleve II. „Das war ein Sieg des Willens und er war einfach nur hochverdient“, freute sich SVB-Co-Trainer Tobias Engels. Es war nicht nur der erste dreifache Punktgewinn im Fußballjahr 2015, der abstiegsgefährdete SV Bislich erzielte damit nach vier torlosen Partien seinen ersten eigenen Treffer und kletterte auf Rang neun.

In der ersten Hälfte erhitzte eine Szene die Gemüter. Bislichs Verteidiger Kai Sprenger passte den Ballauf Keeper Sven Sextro. Doch das Spielgerät blieb beinahe in einer großen Pfütze stecken und verlangsamte sich stark. Der Schlussmann eilte heraus, grätschte mit vollem Risiko zuerst den Ball aus der Gefahrenzone und traf anschließend einen Klever. Der Referee wertete das Einsteigen von Sextro als Notbremse und stellte ihn vom Platz (33.). Doch der Gastgeber ließ sich nicht beirren. In der Schlussphase profitierte Bislich zunächst von einem Eigentor des Klevers Marco Hülkenberg (83.), anschließend schloss Engin Vural eine tolle Einzelaktion zum 2:0 ab (87.).