SV Bislich bekommt Endspiel um den Klassenverbleib

Am Niederrhein..  Bezirksligist SV Bislich gewann gestern gegen den Uedemer SV mit 4:2 (1:1). Damit bekommt die Mannschaft am nächsten Sonntag bei Olympia Bocholt das Endspiel, auf das sie so sehr gehofft hatte. Der Klassenerhalt ist damit wieder aus eigener Kraft möglich.

Als in der Halbzeit nach und nach die Ergebnisse von den parallel laufenden Begegnungen eingetrudelt waren, wollten Trainer Dennis Lindemann und Co-Trainer Tobias Engels eigentlich gar nicht darüber informiert werden. Doch die Neugier der beiden war viel zu groß. Viktoria Winnekendonk lag bereits zur Pause beim SV Vrasselt mit 0:4 zurück. Das war wichtig, die Bislicher waren auf einen Ausrutscher des Neulings angewiesen. Es wurde spekuliert, wild herumgerechnet.

Doch zu dem Zeitpunkt hatte der Gastgeber seine eigenen Hausaufgaben noch nicht gemacht, es stand nur 1:1. Andreas Mansfeld (20.) hatte den Gastgeber zwar in Front gebracht, doch Thomas Boote (37.) glich vor dem Wechsel aus. Es war zwingend ein Sieg des SVB notwendig, aber nach der Pause wirkte der Gastgeber zunächst gehemmt und eingeschüchtert. „Es war kein Aufbäumen zu erkennen“, ärgerte sich Lindemann. Obendrein kassierte seine Mannschaft nach einer Ecke prompt das 1:2 (61.). Doch Mansfeld glich 60 Sekunden nach dem Gegentor zum 2:2 aus.

So haben sie gespielt

Anschließend schwächte sich der Gast selbst. Erst sah Spielertrainer Christian Klunder wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte (67.). Drei Zeigerumdrehungen später musste Andrej Kornelsen (69.) wegen einer Schiedsrichterbeleidigung mit einer Roten Karte vom Platz. In doppelter Überzahl drängten die Schwarz-Weißen schließlich auf den Sieg. Alpha Samoura markierte hochverdient das 3:2 (72.). Das für die Gastgeber erlösende 4:2 besorgte Sabri Bulut (85.) im Nachschuss. Im „Endspiel“ reicht dem SV Bislich nun ein Punkt zum Klassenerhalt.