Sent wünscht sich ein attraktives Derby

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Am Niederrhein..  Trotz einiger Personalprobleme konnten BW Bienen (5. Platz/38 Punkte) und der SV Rees (14./18) am Sonntag ihre Spiele erfolgreich bestreiten. Während die Lage bei den Blau-Weißen vor dem A-Liga-Derby am Sonntag (15 Uhr) weiterhin angespannt ist, stehen SVR-Trainer Bernd Franken wieder mehr Alternativen zur Verfügung. Christoph Rehm, Ferhat Güngör und Maurice Hühner kehren in den Kader zurück. „Gegen Rhede haben es die A-Jugendlichen Felix Becker und Torben Arendsen wirklich gut gemacht. Da fällt es schon schwer, sie rauszulassen“, lobt Franken die beiden Youngster. „Wir wollen natürlich den Schub aus dem letzten Spiel mitnehmen und den Anschluss ans Mittelfeld richtig herstellen“, sagt der Coach der Grün-Weißen. „Wir werden uns sicherlich nicht hinten reinstellen. Unsere Stärken liegen in der Offensive“.

Er sei positiv überrascht, wie die letzten Wochen trotz der Ausfälle gelaufen seien, meint BWB-Coach Rolf Sent. „Wir wollen weiter Spaß am Fußball haben und am Sonntag ein gutes Match bieten“, sagt Sent – und nicht so wie bei der Nullnummer gegen den SV Rees in der Hinserie. „Das war damals von beiden Seiten ein ganz schwaches Spiel“.


VfB Rheingold –
SV Brünen (So. 15 Uhr)

Mit dem bisherigen Abschneiden in der Rückrunde, sieben Punkte aus fünf Spielen, zeigt sich Rheingold-Trainer Frank Bauhaus – angesichts einiger zu bewältigender Baustellen – durchaus zufrieden. Nun wollen die Emmericher (10. Platz/27 Punkte) am Sonntag gegen den Tabellennachbarn aus Brünen (11./24) einen weiteren Schritt aus der Gefahrenzone machen. „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel, das wir natürlich unbedingt gewinnen wollen“, so Bauhaus, der auf Karl Kowollik und Kai Kortenbach verzichten muss. Die Gäste konnten in diesem Jahr erst vier Punkte verbuchen, wobei dem Aufsteiger allerdings eine Personalmisere zu schaffen macht. „Ich bin als Trainer derzeit so machtlos wie noch nie. Das macht natürlich unzufrieden“, sagt SVB- Coach Steffen Herden. „Am Dienstag haben wir mit fünf Leuten beim Training den Tiefpunkt erreicht“.


BW Dingden –
Westfalia Anholt (So. 15 Uhr)

Beide Teams waren miserabel in die Saison gestartet, bekrabbelten sich dann aber. Zuletzt allerdings musste die Westfalia (13. Platz/20 Punkte) erneut drei Niederlagen in Serie einstecken, so dass der Vorsprung auf den SV Rees bzw. Borussia Bocholt auf den Plätzen 14 und 15 auf zwei Zähler zusammengeschrumpft ist.

„Im Hinspiel haben wir ja gegen Dingden den ersten Punkt geholt, vielleicht ist das ja ein gutes Omen“, hofft Westfalia-Coach Hans-Georg Trinker auf ein Ende des Abwärtstrends. „Zum einen legen wir uns die Dinger immer wieder selbst rein, zum anderen machen wir selbst zu wenig Tore“, sieht der Coach derzeit an beiden Enden des Spielfeldes Baustellen. Trinker hofft, dass vielleicht Matthias Teronde und Jan-Niklas Bruns am Sonntag wieder dabei sind, um der Offensive mehr Durchschlagskraft zu verleihen. Unverändert problematisch ist die Torhüterposition. Da Nils Terstegen ausfällt, muss weiterhin mit einem Feldspieler improvisiert werden.