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Sebastian Borgers mit Köpfchen

15.11.2009 | 20:54 Uhr

BW Bienen - VfL Rhede II 1:0. Der Abwehrspieler trifft für die Blau-Weißen zum ersten Heimsieg in dieser Bezirksliga-Saison.

Ein halbes Jahr mussten die Bienener Fans auf einen Heimsieg ihrer Mannschaft warten. Auch gegen den VfL Rhede 2 mussten die Anhänger bis zur letzten Minute zittern. Doch diesmal gab es das Happy-End: Die Blau-Weißen retteten das 1:0 (0:0) durch einen Kopfballtreffer von Sebastian Borgers über die Zeit und verschafften sich wieder etwas Luft. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen in der Bezirksliga beträgt jetzt vier Punkte.

So richtig zufrieden konnte Rolf Sent dennoch nicht sein: „Wir machen einfach nicht das 2:0 und bringen uns dadurch noch in Schwierigkeiten”, kritisierte der Bienener Trainer unmittelbar nach Spielschluss einmal mehr die schlechte Chancenverwertung.

Gegen den bis dato Tabellenfünften hatte Sebastian Kolsberger bereits nach nicht einmal einer Minute die große Chance zur Führung. Aus naher Distanz schoss der Stürmer aber knapp vorbei.In der Folge entwickelte sich ein Spiel mit leichten Feldvorteilen für die Gastgeber. Für die Rheder vergab Christoph Hiebing nach 29 Minuten die größte Gelegenheit.

Das Tor des Tages sollte dann zu Beginn der zweiten Hälfte fallen: Nach einer Ecke von Holger Pistel stieg der aufgerückte Sebastian Borgers am höchsten und köpfte zur 1:0-Führung ein. Für den Abwehrspieler war es der zweite Saisontreffer.

Acht Minuten später durfte sich BWB-Torwart Dennis Frericks auszeichnen: Einen Distanzschuss von Sebastian Weidemann lenkte der Schlussmann um den Pfosten. Die größeren Chancen lagen in einer rustikalen Partie jedoch auf Bienener Seite: Sebastian Kolsberger und Lukas Buckermann per Flugkopfball konnten aber nicht erhöhen. Spätestens in der 84. Minute hätte dann das 2:0 fallen müssen: Der eingewechselte Tim Beenen konnte nach einem Kolsberger-Pass allerdings nicht vollenden. Drei Minuten später das gleiche Spiel mit vertauschten Rollen: Nach Pass von Tim Beenen schob Kolsberger den Ball freistehend am Gehäuse vorbei.

Zwingend vor das Tor kamen die Gäste in der Schlussphase zwar nicht mehr. Wenn der Ausgleich in den letzten Minuten gefallen wäre, hätte das aber dennoch kaum einen überrascht. „Eigentlich muss der Gegner hier das 1:1 machen. Wir sind derzeit nicht gefestigt genug, ein solches Spiel ruhig über die Zeit zu kriegen”, kommentierte Sent. Der wichtige Dreier stimmte den Trainer aber auch versöhnlich: „Wir waren der verdiente Sieger. Alles andere ist zunächst einmal egal”. In der Tabelle schoben sich die Blau-Weißen nach dem ersten Saisonsieg auf heimischem Platz wieder auf Rang neun vor.

Lukas Zimmermann

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