PSV Wesel weiter auf Trainersuche

Am Niederrhein..  Die Amtszeit von Holger Spychalski neigt sich dem Ende entgegen. Der Fußball-Abteilungsleiter des PSV Wesel-Lackhausen stellt sich wie angekündigt auf der Abteilungsversammlung der Grünen am 22. Februar (19.30 Uhr/Vereinsheim) nicht zur Wiederwahl. Die Gespräche mit einem potenziellen Nachfolger für Coach Roger Rütter werden schon nicht mehr vom noch amtierenden Fußball-Chef geführt.

„Wegen des nahen Endes meiner Amtszeit habe ich mich auch aus der Suche nach dem neuen Trainer zurückgezogen“, erläutert Spychalski. „Ich habe meine Empfehlungen ausgesprochen, aber das war es dann auch. Ich kann das nicht entscheiden und mich dann selbst aus der Verantwortung zurückziehen, bevor der neue Trainer überhaupt angefangen hat.“ Auch für den Posten des Abteilungsleiters haben die Postsportler nach Auskunft von Holger Spychalski keinen Nachfolger gefunden. „Möglicherweise wird das auch nicht mehr nötig sein, denn im Verein bahnen sich große Umstrukturierungsmaßnahmen an“, verrät der (noch) Fußball-Chef am Molkereiweg.

Um diese Maßnahmen sowie um die Auswahl der Trainer für die kommende Spielzeit beim PSV kümmert sich eine Kommission, zu der auch der 2. Vorsitzende des Gesamtvereins, Kai Szafranski, gehört. „Wir sind in den Abschlussgesprächen. In der kommenden Woche können wir dann sowohl zu der Trainerfrage als auch zu den Umstrukturierungen mehr sagen“, bittet Szafranski um noch ein wenig Geduld.

Am 29. Januar bittet zum letzten Mal Rütter seine Schützlinge zur Vorbereitung, bevor es am 8. März direkt zum „Sechs-Punkte-Spiel“ im Abstiegskampf der Landesliga in Burgaltendorf kommt.

David Mittelstädt wird dann nicht dabei sein. „Ich war auf einem gutem Weg, aber kurz vor Weihnachten ging es mit den Schmerzen wieder los“, so der 29-Jährige, der am kommenden Mittwoch erneut beim Arzt der Chirurgischen Praxis in Duisburg vorstellig wird. Mittelstädt hatte sich im Dezember 2013 einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie einen Innenband- und Außenmeniskusriss zugezogen.