Planungssicherheit dank Kunstrasen

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Vrasselt..  Vor einem Jahr noch hätten Wetterprognosen, wie sie für dieses Wochenende angekündigt sind, für einige Zweifel beim SV Vrasselt gesorgt, ob die für den morgigen Sonntag (15 Uhr) angesetzte Bezirksliga-Partie gegen den SC 26 Bocholt auch tatsächlich auf der heimischen Anlage angepfiffen werden kann. Doch dank des neuen Kunstrasens kann es den Blau-Weißen mittlerweile ziemlich egal sein, ob gerade mal wieder eine Regenfront über den Niederrhein zieht.

Das moderne Grün hat beim aktuellen Tabellenvierten in den vergangenen Wochen auch für eine perfekte Vorbereitung auf die Rückrunde gesorgt. „Wir haben sämtliche Trainingseinheiten und Begegnungen absolvieren können, wobei alle Spieler richtig gut mitgezogen haben“, freut sich SVV-Trainer Sascha Brouwer, der zuletzt auch einige A-Junioren testete, als mehrere angeschlagene oder grippekranke Akteure ausfielen.

Kader für neue Saison fast komplett

Apropos A-Jugendliche: Drei bis vier Nachwuchsspieler sollen auch in der kommenden Saison in den Kader der ersten Mannschaft hochrücken. Momentan stehen etwa 20 Akteure für die nächste Spielzeit fest. „Bis auf zwei, drei Spieler, die studien- bzw- berufsbedingt noch nicht so genau wissen, wie es weitergeht, haben inzwischen alle ihre Zusage gegeben“, erläutert Brouwer. Dazu könnten dann noch ein, zwei gezielte Verstärkungen kommen – wenn alles passt.

Derzeit stellt sich in Vrasselt ein neuer Torwart vor, der aus Essen kommt und jetzt in Emmerich wohnt. Da Nico Roszykiewicz ab Sommer auf jeden Fall erst einmal nicht mehr zur Verfügung stehen wird, würde es Brouwer begrüßen, wenn sich der junge Keeper den Blau-Weißen anschließt.

In der morgigen Partie gegen den SC 26 muss Sascha Brouwer sehr wahrscheinlich auf Benjamin van Niersen verzichten, der sich gestern mit Grippe abgemeldet hat. Den Gegner hält Sascha Brouwer nach wir vor für deutlich stärker als der momentane Tabellenstand auf Platz neun. „Die Bocholter sind ja auch auf dem Weg nach oben“, geht der SVV-Trainer von einem ähnlich umkämpften Match wie im Hinspiel aus, das die Vrasselter am Ende nach einer vor allem starken zweiten Hälfte mit 4:2 gewinnen konnten.