Philippa van Dael hat den Hufschlag raus

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Beim Dressurturnier des Reit- und Fahrverein Praest stehen zwölf Prüfungen auf dem Programm. Von den 300 Nennungen gehen rund 60 Prozent dann auch wirklich an den Start.

Praest..  Zwölf Prüfungen waren angesetzt. Zwölf Prüfungen wurden auch durchgeführt. Trotz teilweise großer Hitze und am Nachmittag immer stärker werdender Windböen konnte der gastgebende Reit- und Fahrverein Praest sein Programm beim Dressurturnier komplett durchziehen. „Lediglich die letzten beiden Prüfungen haben wir in der Reithalle ausgetragen, weil der Wind doch zu unangenehm wurde – aber das war auch überhaupt kein Problem“, meinte Thomas Kowalkowski von der Turnierleitung.

Von der Führzügelklasse bis zur L-Kandare konnten die Reiter ihr Können im Dressurviereck zeigen. Knapp 300 Nennungen verzeichnete der RFV Praest. Wirklich an den Start gingen dann um die 60 Prozent der gemeldeten Reiter – eine Folge des Wetters. „Ringsrum hat es überall gewittert, da kann ich dann schon verstehen, dass der ein oder andere nicht nach Praest gekommen ist“, so Kowalkowski, der mit den Nennungszahlen sehr zufrieden war. „Die Zahl von 300 Nennungen ist eigentlich optimal. Teilweise waren einige Prüfungen schon jetzt komplett ausgebucht.“

In sportlicher Hinsicht wusste Philippa van Dael zu überzeugen. Die Reiterin des RFV Praest gewann den Dressurreiter-Wettbewerb Hufschlagfiguren auf Oro Luna mit der Wertnote 7,80. Im Dressurreiter-Wettbewerb (RE1) wurde es Platz zwei für die Praesterin.

Tobias Miklis vom RV von Lützow Emmerich mit Chiara durfte sich über den zweiten Platz im Reiter-Wettbewerb Schritt-Trab freuen. Im Reiter-Wettbewerb Schritt-Trab-Galopp platzierte sich ein Trio vom RFV St. Georg Haldern gut. In der ersten Abteilung wurde Stefanie Stenzel auf Dexter Dritte (7,80). In der zweiten Abteilung erreichte Victoria Joosten auf Ruby Canuby den zweiten Platz (8,50) vor ihrer Vereinskameradin Lina Schlösser mit Dido (8,00). Victoria Joosten freute sich zudem noch über zwei weitere Platzierungen auf dem Treppchen. Die Millingerin wurde sowohl im Dressurreiter-Wettbewerb Hufschlagfiguren als auch im Dressurreiter-Wettbewerb (RE1) Dritte.

In der Dressurprüfung Klasse A holte sich Lena Endemann vom RFV St. Georg Haldern auf Chester den dritten Platz. Lokalmatador Rouven Reymer auf Passaro musste sich mit Rang fünf begnügen.

In der Königsklasse – der Dressurprüfung Klasse L* mit Kandare – konnte sich der Reeser Heinz Baumann, der für den RV Seydlitz Kalkar startet, auf Brenda Lee als Vierter platzieren.

Neben den sportlichen Ausrufezeichen der vereinseigenen Reiter freute sich Thomas Kowalkowski vor allem auch über das viele Lob für die Organisation des Dressurturniers im Schatten der Reckenburg am Bahnweg. So sei auch der Zuschauerzuspruch ausgesprochen gut gewesen.