Philipp Bock: „Wir geben alles und werden da unten wieder rauskommen“

Rees..  Ein kurzes Gespräch zwischen Trainer Bernd Franken und Philipp Bock verdeutlicht die Situation beim SV Rees im Moment ganz anschaulich. Franken: „Wir müssen langsam mal punkten.“ Bock: „Trainer, wir steigen nicht ab. Oder hast Du uns schon aufgegeben?“ Franken: „Ich habe volles Vertrauen.“ Bock: „Wir geben alles und werden da unten wieder rauskommen.“

Für Bernd Franken ist diese Konversation nur ein kleines Puzzleteil. Doch zusammengefügt kommt der Coach zum Schluss: „Die Moral ist bei uns immer noch da.“ Eine Menge Moral und vermutlich noch mehr Leidenschaft ist heute Abend gefordert. Denn um 19.30 Uhr empfangen die Grün-Weißen an der Ebentalstraße im Nachholspiel der Kreisliga A BW Dingden.

Am letzten Wochenende hatte die Franken-Elf regulär spielfrei. Die Ergebnisse von den anderen Plätzen stimmten den Reeser Übungsleiter dann alles andere als froh. Rheingold punktete gegen die DJK SF Lowick, Borussia Bocholt entführte sogar drei Punkte aus dem Bienener Rhein-Lander-Stadion. Den Sieg von Anholt bei Lowick II hatte Franken schon im Vorfeld einkalkuliert.

Der Coach selbst nutzte den spielfreien Sonntag gleich doppelt. Am Vormittag bat er seine Spieler zu einer Übungseinheit auf den Fußballplatz, am Nachmittag stand Gegnerbeobachtung an. Dabei sah er den 5:1-Sieg von Dingden gegen den SV Brünen. „Dingden ist eine spielstarke Mannschaft und der Sieg war auch hochverdient, aber ich muss schon sagen, dass Brünen sich auch sehr schwach präsentiert hat“, so Franken, der vor allem vor dem Dingdener Angriffsduo Selcuk Özdas und Timo Ameling warnt.

Beim SV Rees fehlt heute noch Alexander Vos, der wegen seiner Rotsperre zum letzten Mal zugucken muss, so dass der Mittelfeldregisseur am Sonntag gegen die DJK SF Lowick II wieder dabei ist. „Wenn man ganz ehrlich ist, müssen wir aus diesen beiden Spielen eigentlich sechs Punkte holen, um den Anschluss zu den Teams vor uns wieder herzustellen“, sagt Franken.