Ostern rollen bei der DJK SF 97/30 Lowick die Bagger an

Kreis Borken..  Die Fußballer der DJK SF 97/30 Lowick werden in der kommenden Saison auf Kunstrasen spielen können. „Der Platz ist hoffentlich schon bis zum Saisonbeginn fertig. Er wird mit einer neuen Flutlichtanlage ausgestattet sein“, sagte Thomas Boekhorst vom Sportamt der Stadt Bocholt. Dann hat der Fusionsklub endlich eine Fläche, auf denen seine inzwischen 36 Teams auch bei Wind und Wetter trainieren können.

Im letzten Jahr fehlte das Personal

Der Kunstrasenplatz war den Vereinen DJK Lowick und DJK 97 Bocholt für den Fall einer Fusion von der Stadt versprochen worden. Eigentlich hätte er schon im vergangenen Jahr gebaut werden sollen. Allerdings war die Stadtverwaltung da noch davon ausgegangen, dass die Stadt den Platz selbst plant und baut. Doch dafür fehlte schlicht das Personal, weil der entsprechende Ingenieur noch an anderen Projekten arbeitet. „Einen verlässlichen Zeitplan hätten wir dem Verein so nicht geben können“, sagte Thomas Boekhorst.

Ingenieurbüro aus Bedburg-Hau

Deshalb wurde schließlich ein Ingenieurbüro gesucht und in der Geo3 GmbH aus Bedburg-Hau gefunden. „Wir wollten außerdem für einen optimalen Ausbau sorgen. Schließlich ist dieser Kunstrasenplatz ja auch eine Wertanlage für die Stadt“, so Boekhorst.

Mit dem Bau des neuen Kunstrasenplatzes vor den alten Kabinen soll um Ostern herum begonnen werden. Mit jeweils 14 Tagen Abstand erfolgt dann der Baubeginn des Kunstrasens am Hünting und bei TuB Bocholt.

Noch bis Ende Februar läuft die Ausschreibung. „Es wird ein Kunstrasen der dritten Generation sein; mit Sandverfüllung und Gummigranulat“, sagte Martin Hiller von Geo3. Eine neue Zaunanlage entsteht ebenso wie ein Ballfangzaun. Die Wege werden gepflastert. Der Platz wird das internationale Mindestmaß von 100 x 64 Meter haben. Anfang April soll die alte Rasenfläche abgetragen und eine Drainage gebaut werden.

Dann werden eine Tragschicht und schließlich eine Elastikschicht aufgetragen. Anschließend wird der Kunstrasen verlegt. Dieser wird nach etwa 15 Jahren ausgetauscht werden müssen, während Sanierungsarbeiten an den Schichten darunter erst nach 45 Jahren zu erwarten sind.

Voraussetzungen für Kabinen

Bei den Tiefbauarbeiten werden auch schon so weit wie möglich Voraussetzungen für die neuen Kabinen geschaffen, die bei den Sportfreunden entstehen sollen. So soll verhindert werden, dass später das Erdreich noch einmal abgetragen werden muss und doppelte Kosten entstehen.