Niederrheinpokalspiel SV Vrasselt : VfB Speldorf
18.08.2011 | 10:37 Uhr 2011-08-18T10:37+0200Vrasselt. Zehn Minuten hielt der SV Vrasselt ein torloses Remis gegen den Favoriten.
Das war natürlich ärgerlich, da haben wir gleich mehrmals nicht aufgepasst. Die spielen halt ein ganz anderes Tempo“, kommentierte SVV-Spielertrainer Sascha Brouwer die Anfangsphase. Letztendlich verlor der Gastgeber mit 1:7 (0:5) gegen den NRW-Ligisten.Zunächst überraschte Eric Yakhem SVV-Keeper Jonas Wigger zum 1:0 (10.). Kaum 60 Sekunden später schoss der 19-jährige Schlussmann den Speldorfer Thomas Pütters so unglücklich an, dass der Ball zum zweiten Mal ins Netz rollte. Wieder nur eine Minute später stand Carlos Penan im Strafraum völlig frei und hatte keine Mühe, den dritten Treffer für die Gäste aus dem Ruhrgebiet zu erzielen. Und erneut dauerte es nur zwei Minuten, bis Tahar Elidrissi nach einer Ecke auf 4:0 erhöhte (14.). Auch in der Folge stellten die Speldorfer, die nach zwei Spieltagen Schlusslicht in der NRW-Liga sind und dementsprechend unbedingt ein ungefährdetes Erfolgserlebnis in Emmerich erzielten wollten, die Gastgeber immer wieder vor Probleme, vor allem über die linke Abwehrseite von Erdal Taskiran rollte Angriff auf Angriff auf das Vrasselter Tor. Die erste nennenswerte Offensivszene der Gastgeber sahen die 250 Zuschauer im Stadion Dreikönige in der 17. Minute, als Jeremias Geurtsen eine Flanke von Mathias Pfände über das Gehäuse köpfte. Kurz vor der Pause dann der fünfte Treffer für den NRW-Ligisten durch Salih Altin (43.).Brouwer vergibt zwei gute ChancenNach der Pause ließen es die Gäste etwas ruhiger angehen und die Blau-Weißen hatten bis zur 60. Minute ihre stärkste Phase. Sascha Brouwer, der nun offensiver agierte, besaß zwei gute Chancen, als er zunächst in der 53. Minute verzog und danach an VfB-Keeper Michael Strzys scheiterte (58.). Besser machte es Sören Hoffmann, der sich stark gegen einen Gegenspieler behauptete und überlegt einschoss (56.).In der 65. Minute war dann wieder Speldorf an der Reihe. Nach einem Foul von Wigger verwandelte Tanju Acikgöz den Elfmeter zum 6:1. Zwei Minuten später war erneut Eric Yakhem zur Stelle und markierte den 7:1-Endstand.Kurz vor Schluss hatten Jeremias Geurtsen und Florian Wirtz noch zwei Möglichkeiten, um Ergebniskosmetik zu betreiben. Exakt nach 90 Minuten und drei Sekunden pfiff dann Schiedsrichter Gerrit Heiderich die Pokalpartie ab.