Nach der Hiobsbotschaft wird die Antwort auf dem Platz gegeben

Haldern..  Der Staffelleiter hat entschieden: Das A-Liga-Spiel des SV Haldern gegen BW Bienen von Pfingstmontag wurde mit 2:0-Toren und drei Punkten für Bienen gewertet, weil ein Halderner Akteur wegen einer Gelbsperre nicht spielberechtigt war (die NRZ berichtete). Die Lindendörfler, die das Match mit 4:1 gewonnen hatten, haben nun zehn Tage Zeit, gegen diese Entscheidung Einspruch einzulegen. In diesem Fall würde die Angelegenheit an die Kreisspruchkammer weitergeleitet. „Das ist ein ganz normaler Verfahrensablauf, der Verein überlegt sich jetzt, ob er auch Einspruch einlegen wird“, erklärte HSV-Trainer Jürgen Stratmann, der sich umso mehr freute, dass seine Spieler nach der Hiobsbotschaft im Aufstiegsrennen die passende Antwort auf dem Platz gaben.

Denn im Match in Dingden rief die Stratmann-Elf eine ganz starke Leistung ab. „Wir haben ein tolles Fußballspiel abgeliefert. Das habe ich selten so gesehen. Der Sieg war auch in der Höhe verdient“, lautete das Fazit des HSV-Übungsleiters.

Schon in Durchgang eins hatte Christopher Möllenbeck gleich zweimal die Führung für die Gäste auf dem Fuß. Aber auch Dingden hatte kurz vor der Pause eine gute Gelegenheit. Den Knoten zerschlug dann in der 64. Minute erneut Matthias Bauhaus mit dem 1:0. Christopher Kipp (80.) und Franz Schöttler (85.), die beide in der zweiten Hälfte eingewechselt wurden, besorgten schließlich den Endstand.

Sollte die Entscheidung des Staffelleiters im Übrigen Bestand haben, ist der Aufstiegstraum des HSV zerplatzt und die DJK SF 97/30 Lowick stände als zweiter Aufsteiger fest. So aber verspricht Stratmann, dass „wir die Woche volle Pulle trainieren werden und am kommenden Sonntag versuchen werden aus sportlicher Sicht aufzusteigen“. Ohne die drei abgezogenen Punkte würden die Lindendörfler, die beim Saisonfinale die DJK Barlo empfangen, weiterhin zwei Zähler hinter dem zweitplatzierten Team aus Lowick liegen.