Das aktuelle Wetter NRW 9°C
Motorsport

Lobeshymne vom Teamchef

03.07.2012 | 20:00 Uhr
Lobeshymne vom Teamchef

Emmerich. Force India möchte den Auftritt von vor zwei Wochen in Valencia am liebsten beim britischen Grand Prix wiederholen. „Wir wollen den Schwung mitnehmen“, sagt Teamchef Vijay Mallya vor dem Rennen am Sonntag (14 Uhr, deutscher Zeit) in Silverstone.

Ins gleiche Horn stößt auch Nico Hülkenberg. Das Teamergebnis vom Europa Grand Prix sei wichtig gewesen, um an Sauber und Williams dran zu bleiben. „Mir persönlich gibt das natürlich einen Schub“, so der Emmericher. „Andererseits war das ein Ergebnis, das wir schon seit geraumer Zeit erwartet hatten.“ So hatte das indische Team auf ein ähnliches Resultat in Kanada gehofft, wo es nicht geklappt hatte. „Daher war es gut, dass wir angefangen haben, unser echtes Potenzial zu zeigen“, meint der 24-Jährige, der nicht verhehlt, dass Ausfälle von anderen Fahrern in seine Karten spielten. „Aber man muss den Job erst mal erledigen und das haben wir gemacht.“

Punkte sind erneut das Ziel

Gleich nach der starken Performance schüttete Teamchef Mallya dann auch wahre Lobeshymnen auf seine Fahrer aus. Das Auswechseln der routinierten Pilotenpaarung Adrian Sutil und Vitantonio Liuzzi gegen Hülkenberg und Paul di Resta bereut der Milliardär auf jeden Fall nicht. „Im Gegenteil“, sagt der Inder. „Wir haben zwei potenzielle Weltmeister im Team.“

Für Force India ist Silverstone neben dem Großen Preis von Indien das zweite Heimspiel in der Formel 1. Schließlich haben die Inder ihre Fabrik einen Steinwurf weit vom Circuit errichtet. Lediglich Ferrari ist in Mugello noch näher an einer Rennstrecke beheimatet als Force India.

Unter diesen Umständen wundert es nicht, dass Force India für das kommende Wochenende einige Weiterentwicklungen am Auto präsentieren wird. So soll nach dem Wunsch von Mallya und seinen beiden Fahrern wieder Punkte geholt werden. „Um weiter in der Weltmeisterschaftstabelle nach oben zu rutschen“, wie sich der Teamchef recht optimistisch ausdrückt.

Torsten Tenbörg



Kommentare
Aus dem Ressort
Kok gewinnt „Kan’k niet-Cap“
Tennis
Nach einer suboptimal verlaufenen Medensaison verzichtete die 55er-Herrenmannschaft des TC Rotweiss Emmerich in diesem Jahr auf den obligatorischen Ausflug mit dem Fahrrad. Stattdessen wurde Tennis gespielt und neue Ziele für die kommende Saison gesteckt.
Force India nimmt Kampf um Platz vier auf
Motorsport
Die Sommerpause der Formel 1 geht am Wochenende zu Ende. Nico Hülkenberg fühlt sich gut erholt vor dem Großen Preis von Belgien. „Ich bereit, wieder ins Auto zu steigen“, sagt der Emmericher, der gestern 27 Jahre alt wurde. „Drei Wochen ohne Racing ist eine lange Zeit.“
100 Kilometer unter zehn Stunden
Leichathletik
Im besten Läuferalter sind Stefan Bückmann (46) aus Bislich und Ralf Schneiders (47) aus Rees. Seit Monaten hatten sie sich auf einen besonderen Höhepunkt vorbereitet: den 100 Kilometerlauf in Leipzig. Stefan Bückmann, der für den Lauftreff des SV Haldern startet, und Ralf Schneiders von den...
Abgänge müssen kompensiert werden
Fußball
Die Rückkehr in die Bezirksliga dauerte nur ein Jahr. Als Vorletzter musste der SV Rees die Klasse prompt wieder verlassen. Den Gang zurück in die A-Liga müssen die Grün-Weißen allerdings ohne fünf wichtige Spieler antreten, die den Verein verlassen haben. Daniel Ingelaat und Marvin Schwarz zog es...
Die Premiere in Elten ist ein voller Erfolg
Jugendfußball
Ein positives Fazit zogen die Verantwortlichen nach der Premiere des „Hans-Pollmann-Gedächtnisturnieres“ für Fußballnachwuchsmannschaften. „Zum Glück hat es nicht das regnerische Wetter gegeben, das angekündigt war, wir haben fast alle Spiele trocken durchbekommen“, zeigte sich Turnierleiter Ludwig...
Umfrage
Welcher Klub kann Bayern München im Meisterschaftskampf gefährlich werden?

Welcher Klub kann Bayern München im Meisterschaftskampf gefährlich werden?

 
Fotos und Videos
Vrasselt feiert
Bildgalerie
Fußball
Stadtmeisterschaft
Bildgalerie
Fussball
Rund im Lindendorf
Bildgalerie
Radsport
Tage des Jugendfußballs
Bildgalerie
Fußball