Lindemann-Elf will ihre Hausaufgaben machen

Am Niederrhein..  „Ich gucke schon gar nicht mehr auf die Tabelle“, beteuert Trainer Dennis Lindemann vor dem morgigen Spiel seines momentan auf dem 13. Rang – und damit einem Abstiegsplatz – stehenden SV Bislich gegen den Uedemer SV. Grundvoraussetzung für einen möglichen Bislicher Sprung aus der Roten Zone ist immer ein eigener Sieg. Davon gab es in der Rückrunde nur drei Stück. Zuletzt verhinderten jeweils späte Ausgleichstreffer in Pfalzdorf und Hamminkeln den „Dreier“.

„Angesichts der Vielzahl an Großchancen kann man da nicht mehr nur noch von Pech sprechen“, sagt Lindemann. „Wir haben 38 Tore in 30 Spielen geschossen, elf davon in zwei Spielen, macht also 27 Tore in den übrigen 28 Spielen. Da muss man sich über seinen Tabellenplatz nicht wundern.“

Torfestival im Hinspiel

Eines dieser beiden Torfestivals war der 5:1-Erfolg im Hinspiel in Uedem. Lindemann möchte gar nicht daran erinnern. Da habe plötzlich mal alles geklappt. „Aber das hatte nicht viel mit dem Gegner zu tun. Uedem ist keine schlechte Mannschaft und hat zudem noch eine kleine Chance auf den Klassenerhalt. Das wird ein hartes Stück Arbeit“.

Zur Verfügung steht die Mannschaft, die recht überzeugend beim 1:1 in Hamminkeln aufgetreten war, plus Andreas Mansfeld. Die vielseitige Stammkraft fehlte zuletzt beruflich bedingt. „Es ist eine ungewohnte Situation, sich Gedanken darüber machen zu müssen, wo man Leute einbaut. Aber für Andreas Mansfeld werden wir einen Platz in der Mannschaft finden“, so Lindemann, der während der 90 Minuten keine Zwischenergebnisse von den anderen Plätzen hören möchte. „Wir müssen unsere Hausaufgabe machen, anschließend können wir mal wieder auf die Tabelle gucken.“