Letzte Hürde vor Verbandsebene

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Was wir bereits wissen
Kreispokal. Heute Abend kommt es zum Südtstaatenduell zwischen dem RSV Praest und SV Vrasselt. BW Bienen reist wie am Sonntag zur DJK SF Lowick.

Am Niederrhein..  Die Zeiten, in denen der Kreispokal als lästige Pflicht empfunden wurde, sind vorbei. Sowohl Roland Kock, Trainer des RSV Praest, als auch sein Pendant auf Seiten des SV Vrasselt, Sascha Brouwer, betonen, wie wichtig ihnen die Begegnung heute Abend (19.30 Uhr) am Praester Offenberg ist, wenn die Rivalen aus den Emmericher Südstaaten in der finalen Runde auf Kreisebene gegeneinander antreten werden. „Bei einem möglichen Einzug in den Niederrheinpokal warten dann ja auch die ganz großen Namen“, erklärt Kock.

Brouwer sieht’s ähnlich. „Ich nehme die Sache sehr ernst“, meint der SVV-Linienchef. „Wir könnten mit einem Sieg im zweiten Jahr in Folge in den Niederrheinpokal einziehen. Das wäre eine prima Sache.“

Doch nicht nur die Teilnahme zum Wettbewerb auf Verbandsebene lockt. Die Hausherren könnten mit dem Pokalsieg dem Lokalrivalen erneut ein Schnippchen schlagen. Dies gelang den Gelb-Schwarzen schon im Dezember als sie sich im Finale der Stadtmeisterschaften in der Hansahalle mit 5:4 gegen den SVV durchsetzten. Andererseits sind die Vrasselter in der Bezirksliga dem Konkurrenten aus Praest deutlich enteilt. Der 4:0-Sieg der Brouwer-Elf in der Hinrunde gegen Praest war eine eindeutige und einseitige Angelegenheit.

Zwar sind die Praester aus dem Gröbsten heraus. Doch noch ist das Abstiegsgespenst nicht endgültig vertrieben. Daher will Kock bei der Aufstellung auch nichts riskieren. Spielern, die sich mit kleinen Wehwehchen rumplagen, wird eine Pause gegönnt. Darüber hinaus sitzen Jan Gasse (Rote Karte) und Sven Dienberg (5. Gelbe Karte) im Pokal ihre Sperren ab. Keeper Markus Jansen ist weiterhin noch nicht wieder einsatzfähig. Hinter den Einsätzen von Marcel Heiliger und Michal Szczepinski stehen beruflich bedingt noch Fragezeichen. Es wird sich erst kurzfristig herausstellen, ob sie auflaufen können.

Die Vrasselter haben vor ihrer Auswärtsaufgabe weniger personelle Probleme. Lediglich die beiden Langzeitverletzten Eric Schulz und Florian Wirtz sind nicht mit dabei. Bereits in zwölf Tagen gibt es ein Wiedersehen zwischen den Lokalkonkurrenten. Denn am Pfingstmontag steht das Rückspiel in der Bezirksliga an.


DJK SF 97/30 Lowick –
BW Bienen(Mi. 19.30 Uhr)

Noch weit kürzer ist der Abstand zwischen dem Wiedersehen der beiden Kontrahenten aus der A-Liga. Denn am vergangenen Sonntag stand in der Meisterschaft die exakt gleiche Spielansetzung an. Die Mannschaft von Rolf Sent verkaufte sich dabei recht teuer und unterlag knapp mit 1:2 beim Fusionsclub, der ein heißer Kandidat für den Aufstieg in die Bezirksliga ist. „Egal, die Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben“, meinte der Lowicker Trainer, Christian Pfeil, nach der Partie. Bei den Gästen sah nach dem Schlusspfiff Max Buckermann die Ampelkarte und muss dementsprechend gegen Lowick zuschauen. „Bei solch einer Konstellation, wo man drei Tage später gegen das gleiche Team spielen muss, hätte man früher gesagt, wir machen ein Spiel und das Ergebnis gilt für beide Wettbewerbe, aber die Zeiten sind vorbei“, meinte BWB.-Coach Rolf Sent.