Kock-Elf meistert schwere Hypothek aus der Vorrunde

F Als Tabellenvorletzter mit nur 15 Punkten ging der RSV Praest – bei gleich sechs Absteigern – mit einer schweren Hypothek in die Rückrunde. Doch Verantwortliche und Spieler behielten die Ruhe und das Vertrauen in die eigene Stärke und zogen sich in den folgenden Wochen peu à peu aus dem Abstiegssumpf. Letztlich arbeiteten sich die Praester bis auf Rang neun hoch und durften am Ende mit 41 Punkten auf der Habenseite den Bezirksliga-Klassenerhalt feiern. Ende Dezember konnten die Schwarz-Gelben den Emmericher Hallenstadtmeistertitel durch einen Finalsieg gegen den Rivalen aus Vrasselt bejubeln.

G Eine Negativserie von sieben Niederlagen in Folge von Ende Oktober bis einschließlich des Rückrunden-Auftaktes in Friedrichsfeld wäre dem RSV fast zum Verhängnis geworden. Die Schwarz-Gelben kassierten vor allem in der ersten Saisonhälfte zu viele Platzverweise und Gegentore. Zeitweise erwies sich auch die Position des Torhüters als Achillesferse der Praester Elf. In der Offensive mangelte es zudem des Öfteren an der Chancenverwertung, unter anderem konnte Dennis Thyssen seine starke Torquote aus der Vorsaison nicht halten.


2880 Minuten stand Michael Schulz in der vergangenen Bezirksliga-Spielzeit auf dem Feld und verpasste damit in 32 Partien keine Sekunde. Dabei wusste der 26-Jährige auch stets sportlich zu überzeugen und spielte wohl die konstanteste Saison aller Praester Akteure. Als Defensivspieler konnte er außerdem acht Tore erzielen. „Er wächst immer mehr in die Rolle eines Führungsspielers“, stellte RSV-Trainer Roland Kock fest.