Katastrophale Chancenverwertung
12.02.2012 | 17:57 Uhr 2012-02-12T17:57:00+0100Isselburg.Eine äußerst fahrlässige Chancenverwertung war der Hauptgrund für die 23:27-Niederlage der HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg gegen die HSG Wesel II.
„Einfach unglaublich“, konnte auch Rolf Paschmann nicht fassen, wie viele Fahrkarten seine Schützlinge in dem Bezirksliga-Spiel schossen. „Wir haben 22 Bälle verworfen, davon 15 frei vor dem gegnerischen Gehäuse“, haderte der Coach. „Bis zum Torwurf war das alles ganz schön anzusehen. Und wenn wir nur ein paar Bälle mehr versenken, reicht es ja schon. So aber kann man kein Spiel gewinnen.“
Kein Siebenmeter für den Gastgeber
Schon in der ersten Hälfte liefen die Gastgeber in der Isselburger Sporthalle am Stromberg stets einem Rückstand hinterher, der zur Pause zwei Treffer betrug (9:11). Dabei konnten die Weseler vor allem auf einen überragenden Michael Hillig zwischen den Pfosten bauen, der immer mehr über sich hinauswuchs.
Die Gastgeber ließen sich auch durch die aggressive Spielweise der Gäste ein wenig den Schneid abkaufen, die von den Schiedsrichtern zwar durch sieben Zwei-Minuten-Strafen und eine Rote Karte geahndet wurde, allerdings gab es keinen einzigen Siebenmeter für die Schützlinge von Rolf Paschmann.
Zwar verlief dann auch die zweite Hälfte zunächst noch recht ausgeglichen, dann aber konnten sich die Weseler, die auf ihren ansonsten torgefährlichsten Akteur (Markus Seidler) verzichten mussten, etwas deutlicher auf 22:19 absetzen (52.). Und diesen Vorsprung ließen sich die Gäste dann nicht mehr nehmen.
HSG HMI:
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