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Jetzt entscheiden die Matchpunkte

06.07.2011 | 16:49 Uhr

Emmerich. Mit einer Heimniederlage gegen den RW Kempen beenden die Herren 65 des TC Rotweiss Emmerich die Saison 2011 in der Niederrheinliga.

Dem denkbar knappen 4:5 gegen den Favoriten und aktuellen Tabellenzweiten war eine überwiegend starke kämpferische Leistung der Rotweissen vorausgegangen, denn jeder wusste um die wichtigen Matchpunkte.

Beste Aussichten
auf Klassenerhalt

So zeigte sich auch Mannschaftskapitän Manfred Kurth mit der Leistung seiner Truppe sehr zufrieden: „Neben einem Sieg war diese knappe Niederlage natürlich unser Wunschergebnis, denn am Ende entscheiden die Matchpunkte über den Verbleib in der Niederrheinliga. Und nach dieser guten Saison, sind wir der Meinung, dass wir da auch hingehören.“

Gerd Stade lieferte eine klasse Leistung ab und gab seinem Gegner beim deutlichen 6:3 und 6:1-Sieg keine Chance. Horst Wolfrath hatte mit Peter Schuster einen TVN-Verbandstrainer zum Gegner. Trotz starken Spiels konnte er die 3:6 und 1:6-Niederlage gegen den Kempener nicht abwenden. Einmal mehr ackerte sich Manfred Kurth durch zwei Sätze in denen er knapp mit 5:7 und 4:6 unterlag.

Nach dem verhaltenen Start lief es in Runde zwei besser für die Gastgeber. Hans Angenendt, der in dieser Saison erst eine Niederlage auf dem Spielbericht hat, spielte seinen Gegner schwindelig. Mit 6:0 und 6:3 holte er den zweiten wichtigen Punkt. Jan Jonker blieb bei seiner 2:6 und 0:6-Niederlage unter seinen Möglichkeiten. Besser machte es Dr. Martin Armasow, der sich mit seinem 7:5 und 6:3-Sieg für den 3:3-Zwischenstand sorgte.

Dann reichte es allerdings nur noch zu einem Doppelsieg, den Armasow/Kurth mit 7:5 und 6:2 holten. Stade/Angenendt unterlagen nach heftiger Gegenwehr mit 3:6 und 2:6 und auch Wolfrath/Neumann stemmten sich gegen die drohende Niederlage, die sie am Ende nicht verhindern konnten (2:6 und 4:6).

Nun kommt alles auf den letzten Spieltag an, an dem die Emmericher pausieren müssen. Und es müsste nun schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Emmericher Herren 65 der Niederrheinliga nicht erhalten bleiben.

Torsten Tenbörg

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