Im Derby noch eine Rechnung offen

Emmerich..  Im Lokalderby beim Tabellenvorletzten VfL Merkur Kleve haben die Landesliga-Basketballer von Basket Emmerich (8. Platz/10 Punkte) noch eine Rechnung offen.

An die gute Leistung anknüpfen

„Das Hinspiel haben wir recht unglücklich verloren, diesmal wollen wir die zwei Punkte mitnehmen“, sagt Basket-Coach Patrick Saulus, dessen Team am vergangenen Sonntag dem Spitzenreiter BSG Grevenbroich II lange Zeit Paroli geboten hatte. Drei Viertel lang verlief die Begegnung ausgeglichen, ehe bei den Emmerichern am Ende ein wenig Kraft und Konzentration nachließen und der Tabellenführer sich schließlich doch noch mit 84:75 durchsetzen konnte.

„An die ersten rund 30 Minuten des Spiels gegen Grevenbroich wollen wir in Kleve anknüpfen. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir dort bestehen können“, sagt der Basket-Coach, der wahrscheinlich keine personellen Probleme hat und mit einem kompletten Zwölf-Mann-Kader die diesmal recht kurze Reise über den Rhein antreten kann. Angeworfen wird die Begegnung in der Turnhalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums um 18.10 Uhr.

Kleve gegen Goch abgebrochen

Mit einem negativen Paukenschlag hatte die Begegnung des VfL Merkur Kleve am letzten Spieltag geendet. Das Nachbarschaftsduell ge-gen den TV Goch wurde nach 38 Minuten und neun Sekunden abgebrochen, nachdem sich die beiden Kontrahenten bis dahin ein intensives und kampfbetontes, aber sportlich durchaus faires Duell geliefert hatten, das bis zum vorzeitigen Ende auf des Messers Schneide stand. 71:69 führten etwas überraschend die abstiegsgefährdeten Gastgeber, als einige Zuschauer komplett aus der Rolle fielen. Es gab einen Tumult und hitzige Wortgefechte in der Halle. Spieler gingen dazwischen, in erster Linie um zu schlichten.

Doch für die Schiedsrichter war eine Grenze überschritten – sie brachen das Match nach diesem Zwischenfall ab. Über die Wertung der Begegnung muss nun der Westdeutsche Basketballverband urteilen. Es sei wirklich schade, dass die Partie so ein Ende genommen habe, bedauerte Merkur-Coach Ralf Daute. Der Abstiegskampf sollte doch auf sportliche Weise entschieden werden.