HSG in Xanten mit großen Abwehrsorgen

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Am Niederrhein..  Nach zuletzt drei Heimspielen müssen die Spieler der HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg (22:2-Punkte) heute Abend auswärts ran. Vom Papier her ist die Bezirksliga-Partie des noch ungeschlagenen Spitzenreiters beim Kellerkind TuS Xanten (10. Platz/5:19-Punkte) eine klare Sache. Doch die Vereinigten müssen mit einigen Personalproblemen die Reise in die Domstadt antreten. Vor allem in der Defensive drückt der Schuh, da mit Mauryn Nehling ein zentraler Abwehrspieler mit einer Bänderdehnung weiterhin nicht zur Verfügung stehen wird. Markus Fischer konnte wegen einer Grippe die ganze Woche nicht trainieren und droht ebenso auszufallen wie Torhüter Jörg Böwing, den Hüftprobleme plagen. Darüber hinaus ist auch erst nach einem Härtetest klar, ob die angeschlagenen Fabian Hoffmann und Sven Buil heute ab 19 Uhr auflaufen können.

„Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen, die personellen Voraussetzungen sind aber nicht so gut“, sagt dementsprechend HSG-Trainer Weber. „Wenn die Trefferquote ähnlich schwach ist wie zuletzt gegen Schermbeck, könnten wir in Xanten durchaus in Bedrängnis geraten“. Gegen den SVS waren die Vereinigten am vergangenen Sonntag beim 28:28-Remis gerade noch mit einem blauen Auge davon gekommen.

Bei den Gastgebern spielt mit Sami Lipovica-Grabbe ein ehemaliger HSG-Akteur im Rückraum. „Der wird wohl besonders motiviert sein“, vermutet Weber.