Hö./Nie. setzt weiter auf Georg Mewes

Am Niederrhein..  Oberligist SV Hönnepel-Niedermörmter darf sich auf eine weitere Zusammenarbeit mit Georg Mewes freuen. Der 66-jährige Trainer, der seit fünfeinhalb Jahren auch sportlicher Leiter an der Düffelsmühle ist, hat seinen Vertrag beim aktuellen Tabellensiebten für eine weitere Saison verlängert. Ob es bei dem einen, weiteren Jahr bleibt, weiß der „Kult-Coach“ noch nicht, fest steht für ihn aber: „Ganz aufhören werde ich nie. Dieses eine Jahr werde ich noch beide Ämter ausüben, vielleicht mache ich danach nur noch den sportlichen Leiter. Es interessiert mich aber auch noch nicht, was in einem Jahr ist. Ich bin fit und habe ein Bomben-Verhältnis zum Vorstand.“

Zuletzt durfte sich Mewes über einen 4:2-Testspielsieg seiner Mannschaft beim Landesligavierten DJK Arminia Klosterhardt freuen: „Wir hätten das Spiel auch noch höher gewinnen können. Allein dreimal haben wir Pfosten und Latte getroffen. Die beiden Gegentore waren unnötig und sind nach Unaufmerksamkeiten gefallen. Das müssen wir unbedingt abstellen.“

Der klassenhöhere Gast gestaltete die Begegnung auf dem Kunstrasenplatz durchweg überlegen, musste aber bis zur 30. Minute gegen eine klug verteidigende Arminia auf den Führungstreffer warten. Die erst 19-jährige Nachwuchshoffnung Yusuf Allouche konnte zum 1:0 einschießen, nachdem Andre Trienenjost und Daniel Boldt zuvor bereits das Aluminium getroffen hatten. Zehn Zeigerumdrehungen später konnte Trienenjost auf 2:0 erhöhen. Nach einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld konnte Klosterhardt kurz vor dem Pausenpfiff auf 1:2 verkürzen.

Zehn Minuten nach dem Wechsel war es Allouche, der mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand herstellte. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld heraus konnten die Einheimischen per Kopfball noch einmal herankommen.

Die endgültige Entscheidung ließ bis fünf Minuten vor Schluss auf sich warten. Boldt traf zum verdienten Endstand.

Das nächste Vorbereitungsspiel von Hö./Nie. steigt am Mittwochabend beim Bezirksliga-Spitzenteam Adler Osterfeld.