Herren 65 feiern den Klassenerhalt

Bruno Kreyenbrink erwies sich für die Emmericher Herren 65 als wertvolle Verstärkung und gewann an Position eins alle Einzel in dieser Saison.
Bruno Kreyenbrink erwies sich für die Emmericher Herren 65 als wertvolle Verstärkung und gewann an Position eins alle Einzel in dieser Saison.
Foto: FUNKE Foto Services

Emmerich..  Die Herren 65 des TC RW Emmerich werden 2016 in ihre achte Niederrheinliga-Saison in Folge gehen. Im entscheidenden Match um den Klassenerhalt beim direkten Konkurrenten TC BW Bedburdyck/Gierath behielten die Rotweissen gestern die Nerven und setzten sich mit 7:2 durch. „Wir sind natürlich überglücklich und haben auch schon laut gesungen“, berichtete Kapitän Manfred Kurth kurz nachdem der Erfolg feststand. „Doc Fohler hat sogar ein paar Freudentränchen verdrückt“, fügte Kurth noch schmunzelnd hinzu.

In der ersten Einzelrunde legten die Emmericher auf der Anlage des Clubs in der Nähe von Grevenbroich bereits den Grundstein zum erhofften Erfolg. Bernd Sackers behielt an Position zwei in einem engen Duell mit 7:5, 6:4 die Oberhand. Rechtzeitig zum entscheidenden Saisonfinale fand auch Dr. Martin Armasow zu alter Stärke zurück und durfte sich über seinen ersten Einzelsieg in 2015 freuen. In einer fast zwei Stunden dauernden Partie behauptete sich die Emmericher Nummer vier mit 6:4, 6:4. Dagegen chancenlos war Gerd Stade, der erstmals in dieser Spielzeit an Position sechs zum Einsatz kam und eine 0:6, 1:6-Niederlage hinnehmen musste.

In der zweiten Einzelrunde verbuchte dann Dr. Ulf Heitemeyer mit 6:2, 7:6 den dritten Punkt für die Emmericher Routiniers. „Ulf hat wieder klasse gespielt, das war sicherlich das Schlüsselspiel“, meinte Kurth, der zudem eine erneut souveräne Vorstellung von Hans Angenent sah, der an Position fünf seinem Kontrahenten beim 6:2, 6:2 keine Chance ließ. Angenent gab damit während der kompletten Saison keinen Satz ab.

Angenent und Kreyenbrink souverän

Bei dann schon fast strömendem Regen machte schließlich Spitzenspieler Bruno Kreyenbrink alles klar für die Gäste. Die Nummer eins des TC RW setzte sich mit 6:4, 7:5 durch und beendete die Saison im Einzel ebenfalls ungeschlagen.

Bei einer 5:1-Führung war die Entscheidung somit gefallen und aufgrund des schlechten Wetters einigten sich die beiden Mannschaften darauf, die Doppel nicht mehr auszutragen, die dann mit 2:1 für Emmerich gewertet wurden.

„Wir sind inzwischen die Mannschaft, die am längsten in der Niederrheinliga spielt, ohne unsere Zugänge Bruno Kreyenbrink und Ulf Heitemeyer wäre es allerdings bestimmt noch enger geworden, da unsere Gruppe doch sehr stark besetzt war. Zum Glück hat es ja am Ende gereicht“, resümierte Manfred Kurth die Medensaison, die das Team mit jeweils zwei Siegen und Niederlagen auf Platz drei abschließt.