Größenvorteile von Buil und Böing sollen genutzt werden
18.02.2010 | 23:55 Uhr 2010-02-18T23:55:00+0100An Rhein und Issel. Beim direkten Tabellennachbarn TV Kapellen II muss die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg am Samstagnachmittag um 16 Uhr antreten.
Beim direkten Tabellennachbarn TV Kapellen II muss die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg morgen Nachmittag um 16 Uhr antreten. „Wir fahren schon dahin, um zu gewinnen”, sagt HSG-Trainer Rolf Paschmann. „Durch einen Erfolg hätten wir drei Punkte Vorsprung in der Tabelle auf Kapellen.”
Für das Duell im Mittelfeld der Bezirksliga sind die Gäste allerdings personell nicht besonders gut gewappnet. Auf keinen Fall wird Lutz Dischek auflaufen können. Der Torhüter hatte sich im Derby in der vergangenen Woche gegen Dingden am Knie verletzt und wird wohl noch einige Wochen ausfallen. Ähnlich sieht es bei Stefan Langenbach, der an einer Schleimbeutelverletzung in der Schulter laboriert, aus. Ein dickes Fragezeichen steht hinter Christian Tenbrock. Ob seine Ellbogenverletzung einen Einsatz zulässt, ist noch ungewiss.
Personell sieht es sehr schlecht aus
Gegen Dingden warf Daniel Rathmer noch drei Tore, obwohl er eigentlich nur in der Verteidigung eingesetzt wurde. Der Grund: Rathmer hat zwei kaputte Finger an seiner Wurfhand und dadurch große Probleme den Ball zu fangen. „Unsere Personalsituation ist wirklich eine Katastrophe”, meint dann auch Paschmann, der deutlich fordert, dass „sich in der nächsten Saison in diesem Bereich etwas ändern muss. Es kann ja nicht sein, dass ich beim Abschlusstraining am Freitagabend immer gucken muss, wer denn aus der zweiten oder dritten Mannschaft noch zu uns stößt.”
Von den Gastgebern erwartet Paschmann ein sehr schnelles Angriffsspiel, auch weil die Kapellener durch die Bank nicht besonders groß gewachsen sind. In der Defensive wird die Handball-Spielgemeinschaft daher mit einer 6:0-Deckung operieren und im Angriff sollen Heinz-Bernd Böing und Klaus Buil ihre Größenvorteile ausnutzen.
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