Gehirnerschütterung darf nicht bagatellisiert werden

Am Niederrhein..  Mehr als 44 000 Fälle von Gehirnerschütterungen im Sport pro Jahr werden diagnostiziert. Ein neues, kostenfreies Plakat soll das Thema bei Vereinen und Schulen in das Bewusstsein rücken. Denn oft werden diese Verletzungen nicht erkannt, bagatellisiert oder falsch behandelt und können so erhebliche Folgeschäden bei den Betroffenen verursachen. Sofern sie jedoch direkt erkannt und angemessen behandelt wird, heilt eine Gehirnerschütterung in aller Regel vollständig aus.

Um Übungsleiter, Trainer, Schieds- und Kampfrichter, Lehrer und Ärzte für das Thema zu sensibilisieren, hat die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung gemeinsam mit der Stiftung Sicherheit im Sport sowie weiteren Partnern die Initiative „Schütz Deinen Kopf! Gehirnerschütterungen im Sport“ gestartet. Neu ist ein Plakat, mit dem in Sporthallen und Schulen sowie auf Trainingsgeländen und an anderen Plätzen für das Thema sensibilisiert und informiert werden kann. Ziel ist es, bei Vorfällen wie Stürzen auf den Kopf oder anderen Erschütterungen durch Sportgeräte oder Mitsportler sensibel zu sein und richtig zu reagieren.

Die Plakate können kostenfrei bei der Hannelore Kohl Stiftung, Rochusstraße 24, 53123 Bonn, E-Mail: info@schuetzdeinenkopf.de in verschiedenen Größen bestellt werden. Ein Bestellformular ist auf der Interseite des Landessportbundes unter https://www.lsb-nrw.de/fileadmin/global/media/Downloadcenter/Sonstiges/ZNS_Bestellformular_SchuetzDeinenKopf_web.pdf erhältlich.