GC Anholt mit furiosem Heimspiel

Martin Schlichtenbrede überzeugte sowohl im Einzel mit einer 69er-Runde als auch im Vierer mit Max Griesbeck (70).
Martin Schlichtenbrede überzeugte sowohl im Einzel mit einer 69er-Runde als auch im Vierer mit Max Griesbeck (70).
Foto: NRZ

Anholt..  Der Golf Club Anholt hat vor einer tollen Kulisse von rund 500 Zuschauern ein überragendes Heimspiel absolviert. Die Mannschaft gewann am dritten Spieltag der 2. Bundesliga West mit klarem Vorsprung. Damit hat das Team von der Wasserburg den Klassenerhalt bereits so gut wie geschafft und kann sich bei einem Rückstand von nur einem Zähler auf den GC Marienburg sogar berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen.

„Das war ein rundum gelungener Tag, an dem auch viele Helfer aus dem Verein mitgewirkt haben“, freute sich Pressewart Frank Rentmeister nach dem furiosen Auftritt der Anholter Clubmannschaft, die den Wettkampf nach acht Einzeln und vier Vierern – wobei das schlechteste Resultat jeweils das Streichergebnis ist – mit insgesamt nur 15 Schlägen über dem Platzstandard abschloss. Mit deutlichem Rückstand folgte der Konkurrent aus Marienburg mit 32 Schlägen mehr als der Standard, die Kölner verbesserten sich in den Vierern noch vom vierten auf den zweiten Platz und verteidigten somit knapp die Tabellenführung.

Schon nach den Einzeln lagen die Anholter quasi uneinholbar vorn. Da führten die Gastgeber mit 15 Schlägen Vorsprung vor dem GLC Köln. „In den Vierern hätte schon wirklich alles schief gehen müssen“, war auch für Rentmeister bereits nach dem ersten Teil des Tages klar, das sein Team das Heimspiel mit sehr großer Wahrscheinlichkeit gewinnen wird. „Es ist natürlich schon ein großer Vorteil, wenn man die Anlage wie seine eigene Westentasche kennt“, stellte Rentmeister fest.

Tolle Runden von Schlichtenbrede

Ein grandiose Runde spielte Martin Schlichtenbrede, der mit einer 69 – drei unter Par – zurück im Clubhaus war. Von Bahn 9 bis 12 gelangen dem Emmericher gleich vier Birdies in Folge. Der Vorsprung der Schützlinge von Trainer George Mayhew wäre sogar noch größer gewesen, wenn Max Bresser seine Par 72-Runde nicht mit vier Bogeys in Serie abgeschlossen hätte. Jeweils 71 Schläge standen auf der Scorekarte von Matthias Tischler und Max Griesbeck. 75 Schläge benötigten Maik Lentfort und Markus Schulze zur Verth, Sebastian Heese kam auf eine 77.

In den anschließenden Vierern ließen die Gastgeber dann nichts mehr anbrennen und vor allem Martin Schlichtenbrede und Max Griesbeck konnten wieder überzeugen. Sie benötigten zusammen 70 Schläge. Martin Schulze zur Verth/Maik Lentfort kamen auf eine 76er-, Philipp Terwey/Matthias Tischler auf eine 79er-Runde.

Die letzten beiden Spieltage beim GC Oldenburg und beim GC Teutoburger Wald finden nun auf für die Konkurrenten aus Anholt und Marienburg neutralen Anlagen statt. „Marienburg ist sicherlich vom Papier her stärker, aber ein Punkt Rückstand ist fast nichts. Unser Team ist topmotiviert und geht mit Selbstvertrauen in die nächsten Aufgaben“, so Rentmeister.