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Freitagsfahrer bei Force India

03.01.2011 | 20:23 Uhr

Emmerich. Die offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, aber scheinbar hat Nico Hülkenberg für die kommende Saison eine Niete gezogen. Zwar ist sein Verbleib in der Formel 1 gesichert (die NRZ berichtete), doch weder die Hoffnung auf ein Stammcockpit noch die Alternative als Ersatzfahrer bei einem Topteam scheinen sich erfüllt zu haben.

Nach Informationen der schweizer Zeitung Blick wird der Emmericher hinter Adrian Sutil und Paul di Resta dritter Mann bei Force India. Der 23-jährige Ex-Williams-Pilot soll beim Team von Vijay Mallya an den Freitagen bei den freien Trainingssessions eingesetzt werden. Allerdings scheint die Vollzugsmeldung der Eidgenossen ein wenig zu früh abgesetzt worden sein, im Laufe des gestrigen Tages wurde der Artikel von der Homepage entfernt und die Meldung zurückgezogen.

„Ich wollte Nico eigentlich als dritten Piloten zu McLaren bringen“, wird Hülkenberg-Manager Willi Weber ursprünglich vom Blick zitiert. „Doch dort fürchtete Teamchef Martin Whitmarsh, dass Hülkenberg vor allem von Button als Druckmittel aufgefasst werden könnte. Und McLaren will die Harmonie im Team bei der WM-Jagd 2011 nicht durch solch einen Transfer stören.“

Hülkenbergs Sprecher Timo Gans kommentierte gestern die Aussage von Weber, die durch den Rückzug der Meldung keinen offiziellen Charakter mehr hat, aber vermutlich sehr nah an der Wahrheit liegen dürfte, im Übrigen zurückhaltend. „Wenn Herr Weber das sagt, braucht man nicht groß darum herumreden. Aber das offizielle Statement muss normalerweise vom Team ausgehen. Deswegen wollen wir noch kein offizielles Statement herausgeben, bevor das Team das macht“, sagte Gans gegenüber Motorsport-Magazin.com. Ein Dementi hört sich anders an.

Unterdessen hat Manfred Zimmermann, Manager von Adrian Sutil, klar gestellt, dass sein Schützling bei Force India noch keinen neuen Kontrakt unterschrieben hat. „Ich weiß nicht, wo die Meldung herkommt, wahrscheinlich von Willi Weber, weil es heißt, Nico Hülkenberg wird Testfahrer. Ich kann nur für uns sprechen. Wir sind uns grundsätzlich einig mit Force India. Der Vertrag ist in Ausarbeitung, aber nicht unterschrieben“, so Zimmermann, der denkt, dass es vermutlich nochmal zehn bis 14 Tage dauern kann, bis der Vertrag unterschrieben wird.

Torsten Tenbörg


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