Frank Bauhaus bleibt bei Rheingold am Ruder

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Emmerich..  Der VfB Rheingold wird auch in der kommenden Saison von Frank Bauhaus betreut. Der Trainer aus Haldern und der Emmericher Traditionsverein haben sich jetzt auf eine weitere Zusammenarbeit über das Saisonende hinaus verständigt. Bauhaus ist seit April 2013 beim VfB tätig und coachte zunächst die zweite Mannschaft. Im Januar dieses Jahres übernahm er dann das A-Liga-Team vom Interimsduo Stephan Holzum und Ralf Gertzen.

„Ich freue mich total, dass ich hier weitermachen kann“, erklärt der 47-Jährige, der „felsenfest davon überzeugt ist, dass wir auch in der kommenden Saison in der Kreisliga A spielen werden“. Zwar sind die Schwarz-Weißen nach wie vor abstiegsgefährdet, doch vor allem das Remis am vergangenen Wochenende gegen das Topteam DJK SF 97/30 Lowick macht Hoffnung.

„Da hat die Mannschaft ihr spielerisches Potenzial gezeigt“, meint Bauhaus. „Ich finde, wir sind auf einem guten Weg, dass die Mannschaft zu ihrer alten Stärke zurückfindet.“ Diese sei auch deshalb abhanden gekommen, weil durch gleich zwei Trainerwechsel innerhalb der laufenden Saison Unruhe geherrscht habe.

In die gleiche Kerbe schlägt auch Thorsten Thüß. „Es ist insgesamt eine sehr turbulente Saison. Es tut dem Verein sicher gut, wenn er mal ein bisschen zur Ruhe kommt. Diese Chance besteht jetzt mit der Vertragsverlängerung von Frank Bauhaus“, sagt der 32-Jährige, der ab sofort – zunächst noch kommissarisch – den Posten des Fußball-Obmanns beim VfB Rheingold übernimmt. Zusammen mit Vize-Vorsitzender Markus Plessa wird sich Thüß in Zukunft um den sportlichen Bereich kümmern und war auch jetzt schon in den Verhandlungen mit Bauhaus involviert. Zurzeit trägt Thüß bekanntermaßen auch noch die Verantwortung als Trainer für die Damenmannschaft. Doch bereits vor einigen Monaten hatte er angekündigt, dieses Amt im Sommer niederzulegen.

Die Verantwortlichen beim VfB werden nun in den kommenden Tagen und Wochen auch am Kader für die nächste Saison basteln. Bis auf zwei Spieler, hinter denen noch Fragezeichen stehen, haben alle Akteure zugesagt. Ob es noch die ein oder andere externe Verstärkung gibt, wird sich demnächst entscheiden. „Obwohl wir da schon ein bisschen spät dran sind“, gibt Thüß zu. Bauhaus plant zudem mit einem Quartett aus der eigenen Jugend, das jetzt schon mit der Ersten trainiert.