Fragezeichen auf der Torhüterposition

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Am Niederrhein..  Die Rollen sind klar verteilt. Wenn am morgigen Sonntag um 13.15 Uhr die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg beim abgeschlagenen Schlusslicht Moerser Adler III antritt, zählt für den Bezirksliga-Spitzenreiter nur ein Sieg. „Auch wenn wir ein paar personelle Probleme haben, müssen wir dort gewinnen“, lautet die klare Vorgabe von HSG-Trainer Martin Weber.

Thomas Böwing fällt wohl länger aus

Vor allem auf der Torhüterposition zwickt es beim bislang souveränen Klassenprimus. Jörg Böwing laboriert weiterhin an Hüftproblemen, sein Bruder Thomas droht mit Verdacht auf Bandscheibenvorfall länger auszufallen. So wird auf jeden Fall Daniel Kniest als zweiter Torwart mit nach Moers fahren. Die beiden Kreisläufer Tobias Lonscher und Nils Peters mussten aufgrund einer Grippe zuletzt genauso mit dem Training aussetzen wie André Giesbers, der sich den Fuß verknickt hat.

Am letzten Spieltag fand sowohl das Match der Vereinigten als auch die Partie der Adler nicht statt. Während die Moerser in Hiesfeld gar nicht erst antraten, wartete die HSG HMI vergeblich auf den Gegner aus Dinslaken. Die Vereinigten kamen so zwar zu einem kampflosen Sieg, aber die Statuten besagen, dass das Torverhältnis in der Endabrechnung nicht mehr maßgeblich ist, wenn ein Gegner nicht angetreten ist, sondern dann im Falle einer Punktegleichheit der direkte Vergleich zählt. „Da wir in puncto Torverhältnis weit vorne liegen, ist das auf jeden Fall ein Nachteil für uns“, bedauert Weber, der sein Team trotz sieben Punkten Vorsprung auf die Verfolger weiter noch längst nicht am Ziel sieht. „Wir müssen noch gegen alle Mannschaften auf den Plätzen zwei bis fünf antreten und unterschätzen tut uns jetzt auch niemand mehr“.